PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Essen

HNO

Essen, Deutschland · 8 Wochen · Station O2,O3,O4 · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
560

Erfahrungsbericht

Als PJler wird man im Laufe des Tertials zur einen Hälfte in der Ambulanz und zur anderen Hälfte auf Station/OP eingesetzt. Es gibt ein PJ-Telefon, was auch hin und wieder klingelte, wenn bspw. noch eine OP-Assistenz gebraucht wurde. Man sollte als PJler morgens auf den OP-Plan schauen, damit man weiß, ob man eingeplant wurde. Oft kamen aber die Operateure auch morgens bei der Frühbesprechung (7:30 Uhr) schon auf einen zu und wiesen darauf hin. Montags gab es nach der Frühbesprechung für das gesamte Team eine Fortbildung zu den unterschiedlichsten Themen. Auf Station hat man als PJler während der Visite zwar die Möglichkeit die Patienten auch selbst zu untersuchen oder Verbandswechsel durchzuführen, allerdings wollten einige Assistenzärzte auch schnell mit der Visite durchkommen, damit sie sich den zeitaufwendigeren Aufnahmen widmen konnten. Daher hat man zur Zeiteffektivität am besten beitragen können, wenn man während der Visite am PC alles schonmal dokumentiert hat. Nach der Visite folgten die Aufnahmen. Hierbei konnte man schonmal die Blutentnahme machen und ein kurzes Anamnesegespräch führen und den Patienten untersuchen, ehe die Assistenzärzte die Aufklärungsgespräche führten. Wenn all das erledigt war, konnte man zur Mittagspause z.B. in die Kantine oder in den Personalaufenthaltsraum, wo es täglich Suppe gibt. Danach war man im OP immerzu willkommen, auch die OP-Pflege war super freundlich. Oftmals wurde man am frühen Nachmittag nach Hause geschickt. Man konnte aber auch beim Briefe schreiben helfen oder mal der Tumorkonferenz beiwohnen, wenn man dazu Lust hatte. In der Ambulanz konnte man, wenn man Eigeninitiative zeigte und die Raumkapazitäten es hergaben auch Patienten selbständig untersuchen (hierzu gehört auch eine Ultraschall-Untersuchung oder eine Spiegelung mit einer starren oder flexiblen Optik). Anschließend stellte man den Fall dann einem der Oberärzte vor und hat auch direkt Feedback bekommen, was den Lernprozess sehr beschleunigt hat. Im OP durfte man je nach Besetzung des Teams mitassistieren. Insgesamt hatte ich aber doch ziemlich viel OP-Zeit. Dabei wird einem sehr gerne etwas erklärt. Je nach Operateur darf man auch mal selbst nähen oder kautern. Es herrschte immer eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Alle waren nett, der OP ist brandneu und stylisch eingerichtet und es wurden so manche Spotify-Playlists dabei gespielt und interessante Gespräche geführt. Ein paar Tage in der Pädaudiologie sind auch vorgesehen. Ich fand es da nicht so spannend, aber war trotzdem gut es mal gesehen zu haben. Man konnte sich durch Dienste (von 16:30 bis 20-21 Uhr) freie Tage schaffen. So kann man sich also auch gut Freizeit erarbeiten, ohne dass Urlaubstage dafür draufgehen. Alles in allem hängt das PJ denke ich viel von der Eigeninitiative ab, ganz nach dem Motto: Alles kann, nichts muss. Wer sich für HNO interessiert und ein bisschen Motivation mitbringt, hat sicher keine Schwierigkeiten sich in diesem tollen Team zu integrieren und wohl zu fühlen. Außerdem wird einem Wertschätzung entgegengebracht. Man hat sich nützlich und als Teil des Teams gefühlt. Unterm Strich war es ein sehr gutes Tertial und ich kann es Interessierten wirklich empfehlen.

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