PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bremen-Mitte

Innere

Bremen, Deutschland · 8 Wochen · Station Onko, Gastro, Nephro, ZNA, Intensiv, · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650

Erfahrungsbericht

Aufgrund der sehr guten Bewertungen habe ich mich für das KH Bremen Mitte entschieden. Am Anfang des Tertials teilen sich die PJler selbstständig auf die Stationen auf. Zur Wahl stehen Onko, Gastro, Nephro, ZNA und Intensiv. Onko: Pro: wenig Blutentnahmen, eigenständige Durchführung von KM/ Liquor-Punktionen mögl. (man braucht den richtigen Arzt an seiner Seite), entspannte Station relativ wenig Patienten, somit Zeit für ausgiebige Lehre, Port-Anstechen Kontra: recht spezielle Patienten (AML,ALL, MDS....), wodurch die eigenständige Betreuung von Patienten fast unmöglich ist. Die meisten kommen zu ihren Chemo-Zyklen -> Diagnose vorbekannt, wenig diagnostischen Denken notwendig Gastro: Pro: eigene Patienten, großes gastroenterelog. Spektrum, Gastro/ERCP/Kolo/Sono kann man sich angucken, Sono zur freien Nutzung auf Station Kontra: viele Blutentnahmen, schnelle Visite, die Assistenzärzte haben wenig Zeit für Lehre, da tägl. viele Entlassungen und somit viele Arztbriefe. Nephro: einfach nur Versorgungsprobleme... Reha anrufen, Geri anrufen... langweilig! Man kann beim Echo zugucken gehen um wenigstens ein wenig Medizin zu lernen ZNA: Stressig aber genial, wenn man bock hat selbstständig Patienten zu betreuen. Die Assiszenzärzte sind von der Menge der Patienten tlw. überfordert und freuen sich über Hilfe. Wissenszuwachs und Routine hat man hier definitiv bekommen. Coolste Rotation! Intensiv: man kann ZVKs, Arterien und Pleuradrainagen legen und eine Menge über Beatmung lernen. Leider zu meiner Zeit viele Assistenten und Pjler, weswegen ich nach einer Woche die Station gewechselt habe. PJ-Unterricht: Montags Fallvorstellung, Dienstags Patho und Pharma, Mittwochs EKG, Freitags Plastische Chirurgie Weiterbildung. (nur montags und Mittwochs fand der Unterricht relativ zuverlässig statt) Wenn man bock hat einen relativ breiten Einblick in die Innere Medizin zu bekommen, ist der KH Mitte wirklich nicht schlecht. Onko, Gastro und ZNA waren wirklich gut. Managementtechnisch gibt es im Hintergrund einige Probleme im KH. Viele Assistenzärzte sind unzufrieden. Außerdem gibt es keine richtige Kardio!!!!

Bewerbung

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