PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsmedizin Goettingen

Allgemeinchirurgie

Goettingen, Deutschland · 8 Wochen · Station 6011 6013 6014 · 07/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
550

Erfahrungsbericht

Die Zeit in der Allgemeinchirurgie war definitiv sehr lehrreich und man hat einen guten Einblick in die Arbeit und das Fach erhalten. Man wird als PJ gebraucht und muss auch viel mitarbeiten. Dennoch ist man nicht sehr im Team eingebunden - insbesondere da kein großartiger Teamspirit herrscht, sondern die Ärzte und Ärztinnen für sich als Einzelkämpfer arbeiten. Dienstbeginn ist 7h auf den Stationen und startet mit einer Visite bis ca. 7.45h. Danach findet die Morgenbesprechung statt, bei der Corona-bedingt nur ein PJ wöchentlich dabei sein durfte. Im Anschluss besprechen sich die PJs untereinander, verteilen die OPs und weiter anfallende Arbeiten. Im OP ist man meist 2. Assistenz und hält größtenteils Haken. Mit der Zeit darf man die Hautnaht machen oder Drainagen annähen, allerdings kommt es dabei stark auf die Operateure an. Davon abhängig ist auch, wie viel einem im OP erklärt wird und ob gestellte Fragen beantwortet werden. Die OPs an sich decken das gesamte Spektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie ab, sodass man viel lernt. Dennoch besteht das allgemeine Problem der UMG, dass zu viele PraktikantInnen neben den PJs unterwegs sind. Das bedeutet es gibt streckenweise Tage, wo man nicht im OP steht. Auf Station werden Braunülen gelegt, BEs durchgeführt, Reha Anträge ausgefüllt, Aufnahme erledigt und Dokumentation im Allgemeinen. Zur Pflege besteht kein enger Kontakt und die Stationsärzte sind meist im OP, sodass man häufig auf sich allein gestellt ist. Langeweile kommt dennoch nicht auf. 3x die Woche gibt es Chirurgie Fortbildungen für die PJs und für die Allgemeinchirurgie PJs noch eine zusätzliche Fortbildung. Diese sind sehr gut. Selbstständig darf man auch die Ambulanz/ Poliklinik gehen um beispielsweise bei der Sonografie oder Endoskopie zu zusehen, dies ist jedoch häufig zeitlich nicht möglich. Eine Rotation auf die allgemeinchirurgische Intensivstation ist ebenso möglich. Nach der Nachmittagsvisite und Erledigung der angefallenen Aufgaben darf man meist nachhause gehen. Dies ist so zwischen 16-17h. Zusätzlich kann man Dienste (bis ca. 22/ 23h) mitmachen, um freie Tage herauszuarbeiten. Das empfiehlt sich sehr :-)

Bewerbung

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