PJ-Tertial-Bericht am St. Hedwig-Krankenhaus

Anästhesiologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station ITS/OP · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Das Anästhesie-Tertial im Sankt-Hedwig hat mir extrem gut gefallen und war das lehrreichste in meinem PJ. Wir wurden als PJ-Studierende sehr gut betreut und ich hatte den Eindruck, dass sich Mühe gegeben wurde, uns einzubinden und zu lehren, sodass ich mich am Ende als Teil des Teams gefühlt habe und am liebsten geblieben wäre. Zum Start, in der Mitte und am Ende gab es ein Gespräch mit dem Chefarzt, in dem wir unsere Lernziele und unseren Fortschritt besprechen konnten, sodass ich den Eindruck hatte, wir wurden ernst genommen und nicht nur als unbezahlte Arbeitskräfte gesehen. Wir waren 2 PJ-Studierende und haben rotiert, 8 Wochen ITS/8 Wochen OP, sodass wir uns auch nicht gegenseitig auf den Füßen herumstanden. Ich habe auf der ITS angefangen, wo ich sehr herzlich begrüßt und eingearbeitet wurde. Morgens findet die Übergabe um 7 Uhr statt, danach werden die Patient*innen eingeteilt und ToDos vergeben, wobei ich meinen eigenen Patient*in zugeteilt bekam. Danach sollte ich bei meinen Patient*innen Status erheben und Aufgaben abarbeiten, zum Beispiel Anforderungen stellen, Bildgebung anmelden, etc. Bei Untersuchungen oder Eingriffen durfte ich immer mitkommen und zuschauen. Es gab immer die Möglichkeit, Mittagessen zu gehen, wobei das vegetarische Gericht für uns umsonst war. Nachmittags habe ich meistens Briefe geschrieben. In der Übergabe an den nächsten Dienst durfte ich meinen Patienten vorstellen. Einmal die Woche findet die Übergabe gemeinsam mit dem Chefarzt statt. Einmal die Woche gab es eine PJ-Fortbildung, die leider Covid-bedingt einige Male ausgefallen ist. Den zweiten Teil habe ich im OP verbracht, wo ich sehr viele praktische Fertigkeiten lernen durfte: Arterielle Zugänge legen, Intubieren, Medikamente dosieren und das Beatmungsgerät bedienen. Nach einer Weile durfte ich unter Aufsicht die Narkose inklusive Ein- und Ausleitung mit großer Selbstständigkeit durchführen. Auch hier war alles sehr strukturiert, morgens um 7:30 war die Frühbesprechung, wo ich einem Saal/Ärzt*in zugeteilt wurde und diese sich auch immer für mich verantwortlich gefühlt haben. Das gesamte Team, sowohl pflegerisch als auch ärztlich, war durchgehend wertschätzend und herzlich zu mir, sodass ich die Anästhesie im Sankt Hedwig wärmstens empfehlen kann!

Bewerbung

regulär via PJ-Portal

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