PJ-Tertial-Bericht am Fuerst-Stirum-Klinik

Chirurgie

Bruchsal, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, ZNA · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
680
Gebühren
Parken ca. 1€/Tag, Mittagessen 4€

Erfahrungsbericht

Ich habe mich für Bruchsal entschieden, weil ich an ein mittleres Haus (Nicht-Uniklinik) wollte. Mir war es wichtiger Basics zu erlernen und schnell mithelfen zu können als die ganz verrückten Fälle zu sehen. In Bruchsal hab ich genau das machen können. Auf Grund der PJ Besetzung haben wir (mehr oder weniger) 1 Monat jeweils auf AC, UC, GC & in der ZNA verbracht. Zu Beginn waren wir zu dritt, später dann zu acht. Zu dritt war immer genug zu tun und es wurde selten langweilig, zu acht war es teilweise wirklich nervig, da man nur im Zimmer der Ärzt:innen saß und auf neue Aufgaben gewartet hat. Ein normaler Tag auf Station sieht ungefähr so aus: - 7.00 Visite - 7.30-8.00 Helfen bei BAs, Viggos, Coronatests - ab 8.00/8.30 je nach Fachabteilung OPs (oft als 1. Assistenz, so dass man viel sehen/machen konnte), wenn keine OPs laufen geht man je nach Abteilung verschiedenen Aufgaben nach wie zB Briefe schreiben, ABIs messen, kleinere Wundrevisionen auf Station, Verbandswechsel etc. - Nachmittags Unterricht aus allen Fachbereichen (Chirurgie, Innere, Gyn, Anästhesie, Radio...) - Ende meist so gegen 15 Uhr, grade als wir zu acht waren auch gern mal früher PRO - sehr nettes Team (Pflege, ärztl. Personal, Verwaltung usw.), das auch untereinander einen guten Umgang pflegt (v.a. AC) - man merkt den Ärzt:innen an, dass sie den PJler:innen etwas beibringen wollen und unsere Arbeit geschätzt haben - (mit Eigeninitiative) darf man sehr viel machen, im OP darf man viel selber mithelfen und alles wird erklärt. Man ist nicht bloß ein Hakenhalter. In der ZNA darf man Wunden nähen, Abszesse spalten, Patient:innen komplett selbst untersuchen etc. - der Unterricht (v.a. Anästhesie) ist super und findet fast täglich statt - man bekommt ein eigenes Telefon, das macht vieles einfacher :) CONTRA - vor allem in der GC fand ich es oft langweilig, da die Abteilung sehr klein ist (1 CA, 2 OA, 2 AA) und zu meiner Zeit unglücklicherweise unterbesetzt war - ich bin von HD aus mit dem Auto gefahren und man verliert gut 1h pro Tag nur für den Arbeitsweg (kein Argument gegen Bruchsal, aber etwas was man im Kopf haben sollte) - in der UC ist man auf Station oft allein und hat außer OPs nicht wirklich was zu tun sprich solange OPs liefen war alles gut, sonst manchmal auch bissl langweilig FAZIT Das Tertial in Bruchsal werde ich in guter Erinnerung behalten und kann es euch empfehlen. Grade als Chirurgieinteressierte:r kann man hier viel mitnehmen für die Zukunft :)

Bewerbung

Über das Studiendekanat HD bei Frau Kohlgrüber

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