PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Chemnitz
Kardiologie
Chemnitz, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station K011
·
07/2021 – 09/2021
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 370
Erfahrungsbericht
Ich kann über meinen PJ-Abschnitt in der Kardiologie des Klinikums Chemnitz nur Gutes berichten.
Die Stationsärzte waren durchweg freundlich und aufgeschlossen. Mein PJ-Beginn viel direkt in die Urlaubszeit 2021, daher wurde ich von Anfang in die Stationsarbeit eingebunden. Dienstbeginn war täglich 7:00 Uhr, dann standen als erstes die obligatorischen Blutentnahmen auf dem Plan. Die Schwestern haben sich diese Aufgabe nur allzu bereitwillig abnehmen lassen. In der Frühbesprechung 7:45 wurden die wichtigsten Zugänge, aus der internistischen Notaufnahme und ITS übergeben bzw. spezielle Fälle besprochen. Mehrmals wöchtenlich fand im Anschluss eine Frühfortbildung statt, bei denen regelmäßig einzelne Fälle, Studien oder relevanten Themen, wie zum Beispiel die Behandlungsmöglichkeiten von Schwangeren oder Rechtsfragen bei Reanimation besprochen wurden.
Zurück auf Station wurde die Visite vorbereitet, Befunde gesichtet und Untersuchungen angemeldet. Hier konnte man jederzeit Fragen stellen, wieso? warum ? weshalb? diese oder jene Therapie angeordnet wurde. Man hat sich immer die Zeit genommen, alles nachvollziehbar zur erklären. Das gleich galt für die anschließende Visite, bei der Patienten eigenständig untersucht und befragt werden konnte. Die Möglichkeit selbstständig Patientenzimmer zu betreuen bestand ebenfalls. Nach der Visite wurden in der Regel 1 bis 2 Vorstationäre Zugänge aufgenommen, alles sehr entspannt.
Je nach Patientenaufkommen konnten auch Briefe diktitert werden, welche im Anschluss auch gemeinsam durchgesprochen wurden.
Nachdem die Stationsarbeit erledigt war, konnte man jederzeit bei der Diagnostik oder im Herzkatheterlabor vorbeischauen. Auch dort haben sich alle immer Zeit genommen sämtliche Fragen zu beantworten.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mich immer gut betreut und eingebunden gefühlt habe. Von der Schwester bis zum Chefarzt bin ich immer Fair behandelt und ernstgenommen worden. Die Arbeitsatmosphäre war, wenn auch zu beginn sehr stressig, immer angenehm.
Wer abseits der großen Unikliniken auf der Suche, nach einem Haus mit umfangreichem Behandlungspektrum und Patientenaufkommen und trotzdem angenehmen Arbeitsumfeld ist, dem ist die Kardiologie im Klinikum Chemnitz wärmstens ans Herz gelegt!
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