PJ-Tertial-Bericht am Hanse-Klinikum Wismar
Chirurgie
Wismar, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Orthopaedie/Unfallchirurgie, Allgemein-/Visceral-/Gefaeßchirurgie
·
05/2021 – 09/2021
Veröffentlicht am
1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
Orthopädie/Unfallchirurgie:
+ das nette Team mit vielen Assistenzärzten/Fachärzten, die einen freundlich aufnehmen und immer ansprechbar sind
+ man wird vollständig in die Arbeit eingebunden (Blutentnahmen, Verbände, Entlassbriefe, Rehaanträge, Untersuchungen)
+ man kann viel Praktisches lernen (z.B. Wunden in der Notaufnahme naehen)
+ man darf je nach Interesse so oft in den OP, wie man will (zuschauen, selten auch mal 1. Assistenz)
+ selten Ueberstunden
- man muss bei den Hüft-TEPs als 2. Assistenz helfen (wo man das OP-Gebiet nicht sehen kann); dies ist aber wahrscheinlich in vielen orthop. Abteilungen so
Fazit: Wem 1. Assistenz im OP nicht so wichtig ist, sollte hier unbedingt herkommen! Es lohnt sich dank des tollen Teams. Wer gerne mitoperiert, kann sich dann auf die Allgemeinchirurgie-Rotation freuen.
Allgemeinchirurgie:
+ grundsaetzlich nettes Team
+ man ist viel 1. Assistenz im OP (meist Kamerafuehrung bei lap. OPs, manchmal Hakenhalten, im Schnitt 2x/Tag); hier darf man auch mal naehen, tackern etc.
+ man schreibt (-alle) Entlassbriefe
+/- eigenes PJ-Arbeitszimmer (immer ein PC dort verfügbar, aber man verpasst, was auf Station passiert)
-abgesehen von Briefen und Blutentnahmen/Flexülen ist man wenig in die Stationsarbeit eingebunden (weil man damit schon gut beschäftigt ist und auch sonst wenig mitbekommt, s.o.)
-Überstunden durch OPs kommen ca. 1x pro Woche insg. vor (kann man sich gerecht mit den Mit-PJlern aufteilen)
-zu wenig Ärzte aktuell (wird sich aber in naechster Zeit aendern)
-starke Hierarchien
Fazit: OP-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer nicht gerne mitoperiert, sollte vielleicht lieber ein anderes Haus suchen.
Insgesamt:
+ Ostseenaehe
+ Studientage
+ super nette PJ-Beauftragte, die bei allem Organisatorischen rund ums Tertial gerne hilft
+/- kleines Haus
-Mittagessen und Unterkunft muss man selbst zahlen!
-Wismar wirkt wie ausgestorben; außerhalb der Pandemie soll es im Sommer aber viele kulturelle Veranstaltungen geben
-Unterricht fiel oft aus, es gibt keinen festen Unterrichtstag, die Freistellung von Station fuer den Unterricht klappt nur, wenn im OP keine Hilfe mehr benoetigt wird
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