PJ-Tertial-Bericht am Praxis

Allgemeinmedizin

Kirchberg im Wald, Deutschland · 8 Wochen · Station Praxis · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
600

Erfahrungsbericht

Habt ihr Lust auf ein PJ-Tertial in der Allgemeinmedizin auf dem Land? Dann könnt ihr in Erwägung ziehen, ob ihr gerne 4 Monate im schönen Bayerischen Wald verbringen möchtet. In der überörtlichen Gemeinschaftspraxis in Kirchberg, Lalling, Auerbach, Rinchnach Schöfweg sowie Grafenau haben schon einige PJ-ler vor euch ihre Zeit verbracht, sodass Patient*innen wir Ärzt*innen an die Anwesenheit von Studierenden gewöhnt sind. Zu euren Tätigkeiten gehören alle Aufgaben der ärztlichen Patientenversorgung, die ihr am Anfang unter Anleitung, später zunehmend eigenständig durchführt. Neben der täglichen Arbeit am Patienten gibt es mehrmals die Woche Videokonferenzen mit allen Ärzten, teils zur Besprechung komplexer Patientenfälle, teils zur Diskussion aktueller Studien, teils, um bestimmte Themen/Symptomkomplexe zu besprechen. Dadurch bleiben die Praxen trotz der örtlichen Entfernung stets im Austausch miteinander. Ich persönlich hatte in meinen 16 Wochen eine Praxis, in der ich schwerpunktmäßig war, konnte aber auch immer wieder tage- oder wochenweise in anderen Praxen mitarbeiten. Die Verteilung lässt sich aber in Absprache mit den anderen Studenten sowie Ärzten individuell gestalten, meines Wissens sind die PJ-ler vor mir häufiger von Praxis zu Praxis rotiert als ich. Gut gefallen hat mir, dass die Stimmung in der Praxis meistens sehr gut war. Ihr wohnt während des PJs in einer der Studentenwohnungen in Kirchberg, meist mit anderen Studierenden zusammen. Da das Projekt in Zukunft ausgeweitet werden soll, werden wohl noch weitere Wohnmöglichkeiten hinzukommen. Freizeitmöglichkeiten waren aufgrund der Pandemie leider eingeschränkt – die Natur ist aber wunderschön, sodass sich sowohl die Mittagspausen als auch die Wochenenden dazu anbieten, die Region zu erkunden . Fazit: Wenn ihr Lust auf ein wenig Abenteuer in einer entlegenen Region habt und nicht vor dem niederbayerischen Dialekt zurückschreckt, dann kann ich euch ans Herz legen, hierher zu kommen. Finanzielle Situation: Ihr könnte über den Bayerischen Hausärzteverband eine finanzielle Förderung in Höhe von 600€ pro Monat beantragen.

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