PJ-Tertial-Bericht am Spital Schwyz

Innere

Schwyz, Schweiz · 8 Wochen · Station Allgemein Innere · 03/2021 – 06/2021

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1200 CHF (davon werden noch Steuern, Beiträge für Versicherung, usw. abgezogen)

Erfahrungsbericht

Um die Basics der Inneren Medizin zu lernen und um gleichzeitig die Schweiz zu erkunden kann ich ein PJ-Tertial im Spital Schwyz weiterempfehlen! Zum Tagesablauf und dem Alltag auf Station wurde in den vorherigen Berichten schon einiges geschrieben. Insgesamt ist die Stimmung sowohl auf ärztlicher als auch auf pflegerischer Seite wirklich sehr gut, und man wird sehr gut ins Team integriert, geht zusammen Kaffee trinken, Mittagessen usw. Die Assistenzärzt*innen gaben sich immer viel Mühe uns vieles beizubringen, nur ehrlicherweise ist die Lernkurve auch relativ schnell abgeflacht. Man lernt allerdings gut wie man den Stationsalltag strukturiert, wie man Briefe schreibt, wie man Visite macht und diese dokumentiert, wie man bei Hausärzt*innen anruft und Befunde einholt..:D. Mehr allerdings auch nicht, und das kann auf Dauer auch etwas ermüdend sein. Außer Sono Abdomen bekommt man aber auch keine Einblicke in andere Funktionsdiagnostik, was doch auch recht schade ist. Das spannendste sind die Tage in der Notaufnahme/Notfall. Hier lernt man auch recht viel, da man sehr selbstständig arbeiten kann und selbst Patient aufnimmt und betreut. Am Wochenende muss immer ein/e Unterassistent*in arbeiten, zunächst Visite machen und dann auf dem Notfall mithelfen. Wenn es natürlich nur 2 UAs beispielsweise gibt, muss man jedes zweite Wochenende arbeiten. Dies wird auch nicht gesondert vergütet, man bekommt nur immer direkt Montag und Dienstag darauffolgend frei. Außerdem muss man beachten, dass auch das letzte Wochenende bei Tertialende besetzt werden muss. Hier hatten wir Glück, dass eine Unterassistentin aus der Schweiz den Dienst übernehmen konnte, sonst wäre es schwierig geworden mit umziehen usw. Wie ebenfalls beschrieben gibt es natürlich noch die Pickettdienste, man darf bzw. muss also auch als Innere-UA auch ggf. in den OP. Setzt euch unbedingt dafür ein, dass ihr einen freien Tag bekommt, wenn ihr sehr lange im OP gewesen seid. Dies wurde uns zunächst nämlich verwehrt. Relativ schnell habe ich mich auch von dem Gedanken verabschiedet evtl. etwas Geld verdienen zu können, mit dem Gehalt von 1200 CHF kommt man gut aus, aber übrig bleibt nichts. Zumal auch das Parken im Parkhaus jetzt auf 140 CHF pro Monat sehr teuer geworden ist. Und das neue Wohnheim soll wohl auch ziemlich teuer werden. Ein absolutes Pro-Argument für ein PJ-Tertial in Schwyz ist das Freizeitleben! Wir haben jeden freien Tag für Wanderungen und Ausflüge genutzt und die Schweiz erkundet. Ein Auto und gute Wanderschuhe sind hierfür empfehlenswert.

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