PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Niederberg - Velbert

Allgemeinchirurgie

Velbert, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie · 09/2020 – 12/2020

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650,00€

Erfahrungsbericht

Das Chirurgie Tertial im Helios Klinikum Niederberg beinhaltete drei Rotationsstationen. Ich war zuerst 5 Wochen in der Unfallchirurgie/Orthopädie, dann 5 Wochen in der Gefäßchirurgie und zuletzt 6 Wochen in der Allgemeinchirurgie. (Diese Rotation war bereits im Voraus durch die Klinik geplant.) Unfallchirurgie/Orthopädie: Nettes Team, was einen sofort integriert. Man wird in die OPs einbezogen und ist viel in der Ambulanz. Dort darf man nach kurzer Zeit Patienten fast alleine versorgen (inkl. das Nähen von Wunden - mit Supervision!). Pflege in der Ambulanz ist ebenfalls sehr nett und integriert einen, sobald man gezeigt hat, dass man ordentlich mitarbeitet. Oft hat man im OP die erste Assistenz gemacht, da meistens Personalmangel herrschte. Ab und zu durfte man auch OP-Schritte selbst durchführen. Gerade in der Fußchirurgie war das der Fall (Untersektion in der Unfallchirurgie/Orthopädie). Das hat in den meisten Fällen viel Spaß gemacht, allerdings wurde man dann auch wirklich gebraucht, sodass man eigentlich nie früh nach Hause gegangen ist. (16:00 - 17:00 Uhr) Und nur dann, wenn man es selbst eingefordert hat. Sonst wäre man wahrscheinlich ewig geblieben. Stationsarbeit hat man bis auf ein paar Blutentnahmen kaum gemacht. Die Meisten sagten zu einem : "Geh in die Ambulanz oder in den OP. Hier ist es doch eher langweilig." Bei Visiten war ich jedoch meist dabei. Gefäßchirurgie: Kleines, komplett weibliches Team. Zeitweise war ich parallel mit einer anderen PJ'lerin dort. Alle waren sehr nett und bemüht einem viel bei zu bringen. Bei OPs durfte man immer mit an den Tisch, einfach nur um besser sehen zu können. Oft hat man aber auch assistiert, jedoch meist als 2. Assistenz. Eigene kleine Gefäßambulanz. Viele Berührungspunkte mit der Dialyse, da Shunt OPs einen großen Bereich der Arbeit ausmachen. Jedoch auch Bypässe, etc. Verhältnismäßig aufwendige Visiten mit (VAC-)Verbandswechseln, peripherem Pulsmessen, etc. Man durfte auch regelmäßig mal früher gehen. Insbesondere wenn man anderen Tagen länger geblieben ist. Hohes Interesse an einem und hohe Verbindlichkeit! Allgemeinchirurgie: Kleines Team, sowie Chefwechsel in meiner Zeit dort. Die Chefin hat die Abteilung in meiner Zeit verlassen, was etwas Unruhe ins Team gebracht hat. Danach kommissarische Leitung durch den leitenden OA. Viele Hernien OPs und Anlagen von PD-Kathetern. Ab und zu auch proktologische Eingriffe durch einen OA. Am OP Tisch war man eigentlich fast nie, weshalb ich auch eher selten im OP war. Oft haben zwei OÄ zusammen operiert, wenn man sich dazu gestellt hat, wurde einem aber immer alles erklärt. Stationsarbeit war relativ viel, weshalb ich die Assistentinnen und den Assistenzarzt dort meist unterstützt habe. Das hat mir zwar meist nicht so viel Spaß bereitet, allerdings war es im OP meist eher langweilig, dadurch dass man nur zugeschaut hat und die Ambulanz wurde zu 99% von den Unfallchirurginnen und Unfallchirurgen besetzt. Eine nette Abteilung, allerdings waren die Aufgabenfelder von PJ Studierende aus meiner Perspektive eher langweilig und man hat etwas Zeit gebraucht bis man als Teil des Teams gesehen wurde. Feierabend meist pünktlich, oft auch etwas früher. Jedoch fing man hier auch zum kurz vor 7:00 Uhr an (in den anderen Abteilungen um 7:30 Uhr).

Bewerbung

Die Bewerbung lief über die Universität Duisburg-Essen. Die jeweiligen Fristen zur Bewerbung sind auf der Internetseite der Universität Duisburg-Essen zu finden.

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