PJ-Tertial-Bericht am Marien-Hospital Euskirchen

Chirurgie

Bonn, Deutschland · 8 Wochen · Station GCH, ACH, UCH · 01/2021 – 05/2021

Veröffentlicht am

3.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 6
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450
Gebühren
50 Zimmermiete

Erfahrungsbericht

+ Positiv: Frau Schömer organisiert alles, sehr freundlich und immer ansprechbar! + Atmosphäre im OP sehr nett, Ärzte und Pflege sind sehr hilfsbereit und freundlich + UCH und GCH darf man sehr viel mitmachen, Port einbauen oder Bohrlöcher etc. + ACH ist je nach Operateur auch mal eine Hautnaht oder dergleichen möglich + PJler*innen kriegen eigene Umkleide mit eigenen Spinden, eigenen Aufenthaltsraum (mit Kaffeemaschine u. Mikrowelle) ) + eigenes Bereitschaftszimmer + bezahlte chirurgische Dienste darf man ZUSÄTZLICH in jedem Tertial machen (von 17.00-08.00 Uhr Bereitschaft, BEs, Viggos, OP-Assistenz, ZNA) + Mittagessen gratis + Parken im Parkhaus gratis NEGATIV: - 2x mal im Monat unbezahlte Pflichtdienste machen (24h Dienste) und dafür nur EINEN freien Tag Ausgleich, obwohl die Stundenanzahl des Dienstes mehr als 8 h eines normalen Tages beträgt! Es ist nicht gesagt, dass man schlafen kann, meistens ist man locker bis 23:00 mit Blutentnahmen oder Zugängen beschäftigt. Es kommt auch gerne mal ein Anruf mitten in der Nacht, z.B. 3:00 Uhr morgens und man muss in den OP oder in die Notaufnahme kommen. Gerne kommen Anrufe zum Schichtwechsel, wenn die Schicht davor nicht alle Medikamente gegeben hat und dann ganz schnell noch DRINGEND SOFORT VIGOs zu legen sind, die zuvor "übersehen" worden waren. - Zimmer wie in der Jugendherberge und extrem spartanisch. Keine benutzbare Küche, kein Geschirr, Töpfe oder dergleichen, nur ein Herd und ein einziger, dreckiger, kleiner Kühlschrank für ca. 20 Personen. Es gibt kein INTERNET im Wohnheim und muss komplett selbst organisiert und gekauft werden (Kühlschrank und Internetstick kosten mindestens 100 EUR). - das Pflegepersonal bis auf einige Ausnahmen hasst die PJler - auch wenn man sie versucht bei Ihren Tätigkeiten zu unterstützen. Der Umgang mit der Pflege ist sehr unangenehm, wir sind einfach nur ungeliebte und gerade mal geduldete Handlager, die BEs und VIGOs zu legen haben bzw. auf die man alles an Arbeit versucht abzuwälzen was irgendwie möglich ist. - die Ärzte sind im Allgemeinen nett, nehmen aber keinerlei Rücksicht auf die Seminare! OPs oder auch nicht dringliche Blutentnahmen muss man dann zeitnah und noch während des Seminars erledigen bzw. man kommt meistens nie dazu hinzugehen, weil alles andere immer vorgeht. - das Krankenhaus kann ich persöhnlich nicht empfehlen und man fühlt sich ins letzte Jahrhundert versetzt. z.B. werden Arztbiefe auf Kassettenrekorder gesprochen und an das Schreibzimmer gegeben und kommen danach voller Fehler zurück. Es gibt keine Computer für PJler auf den Stationen.
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