PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

Herz-/Gefäßchirurgie

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station G Nord/Mitte/Süd, N Nord, O Süd · 05/2021 – 07/2021

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich war für ein halbes Tertial auf der Herz- und Gefäßchirurgie am Inselspital. Hier bestand meine Tätigkeit aus Assistieren im OP, der Aufnahme von Patienten auf der Station, deren Vorstellung beim Röntgenrapport nachmittags und allgemeiner Stationsarbeit gemeinsam mit den AssistenzärztInnen. OPs: An der Insel wird das ganze Repertoire an herz- und gefäßchirurgischen Operationen durchgeführt. Wer Interesse am Fach hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Einteilung erfolgte unter den Studierenden. Leider waren wir die meiste Zeit viel zu viele PJler (teilweise bis zu 12 Studierende, scheinbar gab es Corona-bedingt eine Überplanung der Stellen). Da die meisten ein Interesse an den Operationen hatten, mussten wir meist losen. Insgesamt war ich aber trotzdem zufrieden, da ich über die Zeit hinweg fast jeden der typischen Eingriffe sehen und auch assistieren durfte. Stationsarbeit: Wer nicht bei einer Operation eingeteilt war, durfte auf Station einen Teil der Patienteneintritte übernehmen. Dazu sollten die Patienten, die am Folgetag operiert werden, untersucht und deren Daten eingetragen werden. Bis zum Nachmittagsrapport hatte man Zeit, dies dann den internistischen Oberärzten vorzustellen. Um 15 Uhr fand immer der Rapport statt, wo man kurz seinen Patienten vorstellen sollte. Mit der Pflege gab es erstaunlicherweise wenige Verknüpfungspunkte. Meistens nur, um den eigenen richtigen Zeitslot zur Untersuchung zu organisieren. Teaching: Die AssistenzärztInnen oder OberärztInnen waren (bis auf sehr wenige Ausnahmen) sehr freundlich und motiviert, Fragen zu beantworten oder beispielsweise Eingriffe genauer zu erläutern. Unter der Woche fanden zusätzlich Fortbildungen statt. Montag: theoretische Fortbildung – thematisch abwechselnd mit der Viszeralchirurgie, Dienstag: jede zweite Woche Nahtkurs, Mittwoch: Bedside-Teaching auf Station. Generell habe ich mich als PJler als Arbeitskraft im Team wertgeschätzt gefühlt. Ich habe meine Zeit auf der Herz- und Gefäßchirurgie am Inselspital sehr genossen. Insgesamt kann ich jedem, der Interesse am Fach hat, empfehlen, sich dort um einen Platz zu bewerben. P.s. Abseits der Insel lohnt es sich auch sonst Bern mal genauer anzuschauen! :-)

Bewerbung

Ich habe mich ein Jahr zuvor beworben und direkt eine Zusage erhalten. Ich denke, das hat so spät aber hauptsächlich durch Corona geklappt. Üblicherweise sollte man sich eher ca. 2 Jahre zuvor bewerben. Es lohnt sich auch frühzeitig einen Platz im Personalwohnheim zu reservieren, dort sind Zimmer ab 450 CHF/Monat verfügbar.
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