PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden

Visceralchirurgie

Dresden, Deutschland · 8 Wochen · Station S3, ZCH-ITS · 05/2021 – 07/2021

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400 €

Erfahrungsbericht

Vorne weg: egal ob man Chirurgie später machen möchte oder nicht kann ich eine Rotation in die VTG an der Uniklinik Dresden sehr empfehlen. Man hat die Möglichkeit auf Station, in die Ambulanz, die Notaufnahme und die ITS zu rotieren. Da ich nur 4 Wochen in der VTG war habe ich mich für drei Wochen Station/OP und eine Woche ITS entschieden. Arbeitsbeginn ist auf Station 6:45 Uhr. Man läuft bei der Visite mit und im Anschluss folgen Blutentnahmen. Meistens ist man dann ab 8 Uhr im OP eingeteilt und steht hier auch oft bis 14/16 Uhr am Tisch. Das Team ist unglaublich nett. Ich habe in kaum einem anderen Tertial so viel gelernt und mir wurde als PJler auch kaum irgendwo eine solche Dankbarkeit und Wertschätzung entgegen gebracht. Ich möchte nicht in die Chirurgie gehen und muss trotzdem sagen, dass ich mich jeden Tag auf die OPs gefreut habe und viel mitnehmen konnte. Man wird viel abgefragt, es ist jedoch nicht schlimm wenn man mal etwas nicht weiß. Mit der Zeit bekommt man auch mehr ein Gefühl für das Fach, den Situs und die Eingriffe. Herr Prof. Weitz steckt einen mit seiner Begeisterung für das Fach förmlich an und man kann unglaublich viel von ihm lernen. Kaum ein anderer Operateur strahlt während der Operation eine solche Ruhe trotz komplizierter Eingriffe aus und schafft es dennoch, stetig Lehre zu betreiben. Dennoch ist zu empfehlen, sich am Tag vor einer OP mit Prof. Weitz die Embryologie der Bauchhöhle anzuschauen. Dr. Volk ist PJ-Beauftragter und kümmert sich wirklich rührend um uns. PJ-Fortbildungen fanden (fast) regelmäßig einmal die Woche statt. Hier wurden primär Fälle zusammen besprochen als Vorbereitung auf das anstehende M3. Die letzte Woche habe ich auf der ZCH-ITS verbracht. Hier hat man die Möglichkeit, 3x 12h zu kommen und hat dann do+fr frei. Ich habe keine Erfahrung im intensivmedizinischen Bereich und es war ein guter Rundum-Einblick. Allerdings sind 3 Tage doch relativ kurz und die Stimmung war oft sehr angespannt zwischen Assistenten und Fachärzten. Ich denke, mir hätten 4 Wochen Station/OP im Nachhinein mehr gebracht. ITS macht denke ich mehr Sinn, wenn man mehr als vier Wochen in der VTG ist und somit auch mehr Zeit in diesem Bereich verbringt. Zusammenfassend: es war eine wirklich spannende Rotation (auch wenn man etwas ganz anderes machen möchte), bei welcher man sehr viel mitnehmen kann. Tatsächlich würde ich sogar eher 8 als 4 Wochen empfehlen, einfach um in alle Bereiche reinschauen zu können und weil es einfach wirklich Spaß macht.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt über das PJ-Portal und ist bis zu 6 Wochen vor PJ-Beginn möglich. Jeweils 4 Wochen VTG und OUC sind verpflichtend, für die restlichen 2 Monate kann zwischen MKG, Kinder/Neuro/Herzchirurgie gewählt werden. Wer in die Kinderchirurgie möchte sollte sich früh dafür bewerben.
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