PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Mitte

Infektiologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 144i · 03/2021 – 06/2021

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich war zu Zeiten der 3. COVID-Welle auf der Pulmonologisch-Infektiologischen ITS der Charite. Es waren 4 sehr intensive und prägende Monate. Trotz manch belastender Erlebnisse, war das Team, der Umgang und die Erfahrung durchweg positiv. Der Tag beginnt mit einer Visite und Besprechung der Tagesziele für jede/n Patienten/in. Danach werden einem Patienten/innen zugeteilt, die man den Tag über betreut, untersucht (dies in COPRA dokumentiert) und einen Überblick darüber behält, dass die jeweiligen Tagesziele umgesetzt werden. Zwischendurch fallen Aufgaben an wie bspw: Physios unterstützen, bei Bronchoskopien assistieren und diese irgendwann selbst durchführen, Arterien und ZVKs legen, sonographieren, Transporte begleiten, ab und zu Blut abnehmen, bei ECMO-Auslassversuchen assistieren etc. All diese Aufgaben laufen unter Supervision und es gibt immer die Möglichkeit Fragen zu stellen oder sich einige Tätigkeiten nochmals zeigen zu lassen. Des Weiteren lernt man den Umgang mit ECMOS, Perfusoren und auch den Umgang mit schwierigen Situationen wie bspw. Reanimationen. Nach jeder Reanimation setzt sich das beteiligte Team zusammen und geht die Situation nochmals Schritt für Schritt durch. Der Arbeitstag endet mit einer Nachmittagsbesprechung (meistens um 15 Uhr), in der man seine Patienten/innen dem Team vorstellt und das weiter Prozedere plant. Ca. 2x die Woche gibt es eine Fortbildung und zusätzlich freitags PJ-Unterricht in unterschiedlichen Fachabteilungen. Zum Team: Das gesamte Team ist super nett und der Kontakt zur Pflege eng. Jede/r der/die auf der ITS anfängt, begleitet erstmals die Pflege für ca. 2 Tage, um auch deren Tätigkeiten kennenzulernen und den Bezug zum Team aufzubauen. Das Wohl der Patienten/innen stehen immer im Mittelpunkt und man hat gemerkt, dass alle ganz viel Herzblut in die Arbeit stecken. Als PJ wird man dort sehr wertgeschätzt und alle freuen sich, wenn man ihnen Aufgaben abnehmen kann. Ich kann diese Station jedem/jeder empfehlen, der/die sich etwas mehr engagieren möchte und im Gegenzug viele Fertigkeiten ausbauen kann sowie 4 Monate in einem tollen Team verbringt.

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.