PJ-Tertial-Bericht am St.-Josefs-Hospital

Visceralchirurgie

Cloppenburg, Deutschland · 16 Wochen · Station 13 und 14 · 08/2008 – 12/2008

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 5
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Wenn man von den nahezu nicht vorhandenen Fortbildungen absieht, hätte es besser nicht sein können. Das erste Mal in meinem Studium habe ich erlebt, wie eine ganze Abteilung sich auf einen freut! Man wird ernst genommen, ins Team integriert, arbeitet eigentlich vollkommen eigenständig. Bei Fragen haben die Ärzte ausnahmslos ein offenes Ohr und erklären ausführlich und geduldig. Auch die Pflege nimmt einen ernst und man ist erster Ansprechpartner bei "seinem" Zimmer und macht die Visiten. Verhältnis von OP- zu Stationsarbeit ist ausgewogen. Klima ist total entspannt, als würde man mit Freunden arbeiten... Im OP ist man häufig auch 1. Assistenz, näht und darf auch mal ein Atherom entfernen. Man kann außerdem Rufdienste übernehmen und lernt dann in der Notfallambulanz eine Menge! Wohnen jetzt auch mit WLAN! Essen absolut spitze! Kein Vergleich zu anderen Kantinen. Einziger Nachteil ist Cloppenburg als Stadt. Hier ist nicht viel los und die Ärzte wohnen auch zum größten Teil in Bremen oder Oldenburg. Ich selber war daher entweder im Krankenhaus oder am Schlafen ;-) Man kann also locker dort bis spät abends etwas machen, aber auch mal um 15 Uhr gehen... Nach dem Tertial muss man fürs Chirurgie-Examen nicht mehr viel lernen, man hat alles beiläufig gelernt und fühlt sich sicher vorbereitet, irgendwann als neuer Assistent in der Chirurgie anzufangen.

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