PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsspital Basel

Neurochirurgie

Basel, Schweiz · 8 Wochen · Station 3.1 · 04/2021 – 06/2021

Veröffentlicht am

2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 5
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100

Erfahrungsbericht

Die Neurochirurgie in Basel ist aufgeteilt in Spinal und Kranial. Heisst, man muss jeden Monat wechseln. Die Unterschiede könnten nicht grösser sein. Fall ihr drei Monate hier sein wollte, empfehle ich dringendst, mit Kranial anzufangen. Generell wird vom UA von Anfang an viel verlangt. Die Hauptaufgabe auf beiden Abteilungen ist es, die Patienten aufzunehmen und die Eintrittsmedikation zu verschreiben. In der Spinalen wars das. Die Assistenzärzte haben keine Zeit, die Oberärzte sieht man nicht und auch sonst ist man für nichts anderes dort eingeplant. Will man etwas lernen, muss man aktiv nachfragen und erhält knappe Antworten. Will man in den OPs muss man aktiv nachfragen und darf unsteril zuschauen. Die Kraniale kann ich dahingegen nur empfehlen. Grundsätzlich haben die AAs genauso wenig Zeit, aber sie integrieren den UA aktiv in die Arbeitsprozesse. Es gibt kein geplantes Teaching für die UAs, doch die AA und OA nehmen sich die Zeit um Fragen zustellen und viel Wissen zu vermitteln. Zusätzlich ist es die Aufgabe des UA, die aufgenommenen Patienten am täglichen Rapport vorzustellen. Gute Vorbereitung ist empfohlen (oder auch nicht ;)). Denn wenn man Fehler macht, oder etwas nicht weiss, kann es gut sein, das der Chefarzt vorbeikommt und ein 1:1 Teaching macht. In die OPs ist man auch nicht eingeplant, aber man kann jederzeit in den OPs (wenn es die eigenen Aufgaben erlauben) und auch gerne steril an den Tisch stehen, manchmal sogar helfen zu Nähen. Speziell während meiner Zeit in der Kranialen war, dass die AAs oft unterbesetzt waren. Es bräuchte drei am Tag (Station, Dienst und OP), plus einen in der Nacht, sie sind insgesamt 4. Manchmal war aber nur ein AA verfügbar, wodurch ich praktisch wie ein Stationsarzt behandelt wurde, natürlich mit dem Stations-Kaderarzt im Hintergrund. Ein weiteres Highlight war die Lumbalpunktion die ich durchführen durfte. Ich habe nicht getroffen, aber diese Erfahrung spricht dafür, wie sehr ich als UA eingebunden wurde. Insgesamt kann ich die Neurochirurgie empfehlen, auch wenn der eine Teil in der Spinalen meine Bewertung im ganzen runterzieht.

Bewerbung

Es empfiehlt sich, sich früh zu bewerben. Es gibt zwei Stellen, eine in der Spinalen und eine in der Kranialen, und sie sind beliebt.

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