PJ-Tertial-Bericht am Elblandkliniken Radebeul

Allgemeinchirurgie

Radebeul, Deutschland · 8 Wochen · Station überall und nirgends · 12/2020 – 04/2021

Veröffentlicht am

3.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 4
Unterricht 5
Betreuung 5
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
rund 400€

Erfahrungsbericht

Zum Glück hatte ich mein Chirurgie-Tertial bewusst ans Ende gelegt um so viele Tage wie möglich Urlaub nehmen zu können. Das war die richtige Entscheidung für dieses Tertial, da es sehr "bescheiden" lief. In Radebeul bekommt man als Pjler einen festen Rotationsplan so dass man durch alle chrirurgischen Abteilungen rotiert. Insgesamt war die Erfahrung dadurch in den verschiedenen Bereichen natürlich unterschiedlich und die Noten nur eine grobe Einschätzung. Wir waren während meines Tertials aufgrund der Pandemie sehr viele PJler, so dass es nicht wirklich genug zu tun gab. Zudem interessieren sich die meisten auch nicht für einen, es sei denn zur Abnahme für Arbeiten, auf die man selbst keine Lust hast (Aufnahmen, Blut abnehmen, Flexülen legen etc.) Der PJ Unterricht fand zweimal statt (per Videokonferenz). Die Ausrede davor: die Pandemie (für die Videonferenz saßen wir dann auch in dem Raum zusammen). Ansonsten wenig teaching, kein Nahtkurs o.ä. Die Pflege deligiert sehr gern an die Studierenden und behandelt einen zum Teil auch wie der letzte Dreck, vor allem im OP. Ansonsten erlebt man hier leider viel Sexismus, Rassismus und anderes diskriminierendes Verhalten. Zudem ist das Motto "Nach oben buckeln, nach unten treten" weit verbreitet. In den meisten Bereichen hat man als PJler ein Telefon damit man immer schön angerufen werden kann um jetzt!!! sofort in den OP zu kommen oder Blut abzunehmen (macht die Pflege meist nicht und delegiert gern auch alles) Traumatologie/Unfallchirurgie: Team okay, aber auch nicht an einem interessiert, erklären wenig; viel im OP assistieren und Aufnahmen machen, Blut abnehmen, Rehaanträge schreiben Gafäßchirurgie: nettes Team, dass einen auch ein wenig einbezieht, wenig spezifische Aufgaben, was so anfällt, viel Wundpflege Neurochirurgie: nettes Team, wird integriert; Briefe schreiben, Aufnahmen, assistieren im OP; der einzige Bereich wo es eine strukturierte Visite mit entsprechender Doku gibt Allgemeinchirurgie: unangenehme Assistenten, die einen behandeln als ob man in der Grundschule sei; Aufnahmen, Blutabnahmen, im OP assistieren; bekommt nichts wirklich beigebracht. Essen und Kleidung gibt es kostenlos + kleines "Gehalt" - man kann als PJler OP Rufbereitsschaftsdienste übernehmen, die auch ganz gut bezahlt werden

Bewerbung

Unkomplizierte Einschreibung über das PJ-Portal. Die anderen Absprachen liefen über die Personalabteilung des Klinikums bzw. den "PJ-Verantwortlichen", der sich aber nicht wirklich kümmert und Interesse zeigt.
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