PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik Langen

Anästhesiologie

Langen, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, ITS · 05/2020 – 09/2020

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
399

Erfahrungsbericht

Das Tertial war bei mir mit Abstand das Beste! Wenn man Interesse an der Anästhesie hat, ist Langen eine wirklich gute Anlaufstelle. Man darf - wenn man sich nicht allzu schlecht anstellt - relativ früh relativ viel. Ich kannte die Abteilung bereits aus einer Famulatur und war damals schon begeistert davon, dass man als Student so viel zugetraut bekommen hat. Im PJ kam dann zusätzlich dazu, dass man mehr als Teil des Teams angesehen und entsprechend behandelt wurde. Alle Ärzte und auch das Pflegepersonal kannte einen mit Namen und man war in der Tagesplanung dabei. Die Ärzte im Saal überlassen einem nach Einarbeitung so gut wie alles (Zugänge, Intubationen, ZVKs, Arterien, Regionalanästhesie, Narkoseführung) und sind vor allem bei Ein- und Ausleitungen direkt bei Einem, um im Zweifelsfall Hilfe zu leisten. Falls etwas nicht sofort klappt (vielleicht interessant für die, die noch nichts mit Anästhesie zu tun hatten), geben sie auch Tipps, bevor sie selbst eingreifen. Im Saal wird einem auch viel erklärt und auf Nachfrage bekommt man auch gesagt, was dem CA wichtig ist (falls Langen das Prüfungshaus ist). Ich finde, dass man quasi wie ein Assistenzarzt behandelt wird, der eingearbeitet wird. Festgeschrieben ist soweit ich weiß nichts, es wird aber erwartet, dass man mindestens 2 Wochen auf der Intensivstation verbringt. Wenn es einem gefällt, kann man die Zeit problemlos verlängern. Als ECMO-Zentrum wird man besonders viel damit konfrontiert (vor allem in Covid-Zeiten). Ich empfehle persönlich, erst die OP-Zeit und dann die ITS-Zeit zu machen. Zum Einen damit man etwas von Beatmung versteht, wenn man drüben ist und zum Anderen damit man das Personal schon kennt (die Ärzte rotieren ja zwischen OP und ITS) und jemanden hat, an den man sich auf ITS wenden kann. In Langen gehört es zu den ärztlichen Tätigkeiten, Dialysen zu bauen. Also das wird man im PJ auch lernen und häufiger machen. Wenn man genug Interesse zeigt und es die Umstände erlauben, wird man zu den "interessanten" Eingriffen dazugerufen und darf z.B. auch mal selbst bronchoskopieren oder Lumbalpunktionen machen. Bei mir war es im PJ Covid-bedingt leider nicht möglich, aber aus der Famu kann ich sagen, dass man mit Ankündigung unkompliziert auch NEF mitfahren darf. Das Langener NEF wird von den Anästhesisten und Internisten des Hauses besetzt.

Bewerbung

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