PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden
Urologie
Dresden, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station S-2, S-1, IMC, Poliklinik
·
03/2021 – 06/2021
Veröffentlicht am
1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
4
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Insgesamt hat mir das Tertial gut gefallen. Man rotiert monatlich und bekommt dadurch einiges von der Uro mit.
Auf den Stationen liegen immer gemischt-urologische Patient:innen, die Stationen haben jedoch Schwerpunkte: S1- onkologische Patient:innen, hier werden auch die Chemotherapien durchgeführt; S2- Transplantationen; S3- Privatpatient:innen; IMC - post OP Betreuung nach großen Eingriffen, Transplantationen und von kritisch kranken Patient:innen, Poliklinik- Sprechstunden, Versorgung von Notfällen und Konsile.
Auf den Stationen geht man mit den Stationsärzt:innen mit, macht viel Ultraschall (das lernt man super schnell dort, also keine bange, falls ihr darin noch nicht so erfahren seid), legt Flexülen und hilft bei Verbandwechseln etc.
Ansonsten ist man viel im OP eingeteilt. Einem sollte bewusst sein, dass Uro ein chirurgisches Fach ist und der OP daher der Dreh- und Angelpunkt ist. Als PJler:in ist man namentlich im OP Plan eingetragen, meist als zweite Assistenz bei großen Eingriffen (Prostatektomie, Zystektomie, Nephrektomie etc. etc.). Dort kann man je nach Operateur:in viel sehen und lernen. Teilweise kann man z.B. am Ende auch selbst die Hautnaht nähen. Ich hatte trotzdem häufiger das Gefühl mit Fragen eher zu stören und es kann auch schon mal sein, dass die Ops bis 17/17.30 dauern...
Zu kleineren Eingriffen (z.B. endoskopischen) wird man nicht eingeteilt, kann aber jederzeit dazu kommen und zu schauen :)
In der Poliklinik sitzt man mit in den verschiedenen Sprechstunden, untersucht vor/nach und sieht ein breites Spektrum von urologischen Erkrankungen.
Arbeitsbeginn auf den Stationen ist um 7.15 Uhr zur Visite und offizieller Feierabend um 16.30 Uhr. Je nachdem wo und mit wem man gerade unterwegs ist, kommt man auch mal etwas früher nach Hause. Außerdem gibt es die Möglichkeit an Diensten teilzunehmen, dann die Konsile/Notfälle mit anzuschauen und dafür einen Ausgleichstag frei zu bekommen.
Da es ein Uniklinikum ist, sind natürlich auch immer viele andere Studierende da. Als ich dort war, war auch gerade das Blockpraktikum, sodass immer noch 1-2 Leute mehr auf Station zu "gucken" waren. In der Poliklinik war es manchmal wirklich voll, das habe ich persönlich als nicht so angenehm empfunden, weil durch den hohen Durchlauf auch die Motivation der Ärzt:innen geringer war etwas zu erklären.
PJ Unterricht gab es (noch) nicht, soll aber eingeführt werden. Dafür gibt es jeden Montag in der Frühbesprechung das "Uro Update", was aber teilweise schon relativ advanced ist, wenn man noch nicht so fit in dem Fachbereich ist.
Großer Plus-Punkt: Das Team ist auf jeden Fall super und ist habe mich sehr wohl gefühlt :)
Bewerbung
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