PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Pforzheim
Pädiatrie
Pforzheim, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Normalstation, neonatologische Intensivstation
·
03/2021 – 06/2021
Veröffentlicht am
1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 615
- Gebühren
- Wohnheim 180 Euro - aber nicht zu empfehlen!
Erfahrungsbericht
Man kann selbst aussuchen wie lange man in der Ambulanz / auf Normalstation / auf der Neonatologie ist (ich war der einzige PJler in der Pädiatrie).
Die Ärzte und Pflege sind größtenteils super nett und motiviert, Sachen zu zeigen. Ich wurde bei spannenden Fällen immer angerufen, dass ich die mir angucken kann, auch wenn ich grade auf einer anderen Station war (Erstversorgung sehr kleiner Frühchen, klinisch spannende Fälle in der Ambulanz, außergewöhnliche Untersuchungen). In der Frühbesprechung oder auf Visite wurde ich vom Chefarzt häufig zu den Krankheitsbildern der aktuellen Patienten gequizt, aber es war auch nicht schlimm wenn ich nichts dazu sagen konnte. Er hat auch immer gerne und viel erklärt und gezeigt, sodass man wirklich viel lernen konnte. Ich durfte auch einige Sonos (Abdomen, Nieren, Schädel) unter Anleitung selber machen und auch U2-Untersuchungen. Das einzige, was man hier als PJler weniger macht, ist Blut abnehmen, da die Indikation dazu bei Kindern sparsamer gestellt wird, bzw viel über kapilläre Blutentnahmen gemacht wird. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass ich zumindest ein paar Mal auch bei Säuglingen die Blutentnahme hätte üben können (bei größeren Kindern so ab etwa 5 Jahren habe ich es häufiger machen können). In der Ambulanz kann man Anamnese und KU eigenständig machen und das Kind dann dem zuständigen Arzt übergeben. Auf Station läuft man auf Visite mit, schreibt Briefe, führt Entlassgespräche und kann auch eigene Kinder betreuen, wenn man sich das zutraut. Auf der Neonatologie kann man eher keine selbstständigen Aufgaben übernehmen, aber ich fand die Zeit (2 Wochen) trotzdem spannend.
Man kann für ein paar Wochen in die Kinderchirurgie rotieren, was sehr empfehlenswert ist. Es finden zwar nicht sehr viele OPs statt, aber dadurch dass es so eine kleine Abteilung ist, darf man schnell sehr viel mithelfen und teilweise mit operieren und das Team ist ebenfalls super nett.
Unterricht war fast jeden Tag, teils mehrmals täglich. Verschiedenste Fächer von Pädiatrie über Radio, Chirurgie, Neurologie bis zu Augenheilkunde. Teils als Vorträge, teils als Lehrvisiten, teils als Fallvorstellungen. Größtenteils echt lehrreich und spannende Fälle.
Die organisatorische Betreuung war super, man hat eine konkrete Ansprechperson für organisatorische Sachen. Es hat am Anfang allerdings ein paar Wochen gebraucht bis Telefon und PC-Zugang da waren.
Kontra: Das Wohnheim ist eine Katastrophe! Schimmel, kein Trinkwasser aus den Wasserhähnen, extrem hellhörig, am Ende kamen auch noch Küchenschaben dazu. Auf keinen Fall im Wohnheim wohnen!! Sucht euch lieber eine WG auch wenn das teurer ist.
Bewerbung
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