PJ-Tertial-Bericht am Medizinische Hochschule Hannover

Gynäkologie

Hannover, Deutschland · 8 Wochen · Station Kreißsaal, Wöchnerinnen, IVF, Brustzentrum, Risikoschwangerschadten (St 84), Station 83, OP, Poliklinik · 03/2021 – 06/2021

Veröffentlicht am

3.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 5
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 2
Unterricht 5
Betreuung 5
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Pro: - relativ viel Freizeit, man konnte auch mal ein Tag fehlen ohne sich Urlaub nehmen zu müssen - super spannendes Fach, auch für die jenigen, die später kein Gynäkologie machen wollen - die Pränatalmedizin hat super Leiter/Oberärzte/Fachärzte - Kaffe umsonst Kontra: - schlechteste Betreuung, die ich mir vorstellen kann - man wird wie ein Famulant behandelt, zum Teil wird man ignoriert komplett, sitzt stundenlang dumm rum, obwohl man sehr klar zu verstehen gibt, dass man gerne etwas machen/lernen würde - in den knapp 4 Monaten habe ich nicht einen einzigen Arztbrief geschrieben, nicht eine vernünftige Patientenvorstellung gemacht - Assistenzärzte scheinbar zu sehr im Stress, als dass sie einen PJler einarbeiten wollen - 0 Bereitschaft der Ärzte einem was bei zubringen, super frustrierend - PJ Unterricht gab es ganz zum Schluss vllt 3 oder 4 mal - Chefarzt äußert sich sehr bedenklich gegenüber anderen Nationalitäten/Ethnien, obgleich er darauf aufmerksam gemacht wird - als Mann kommt es nicht selten vor, dass man bei vaginaler Untersuchung raus geschickt wird Fazit: Sehr sehr schade, dass man hier so wenig Wert auf PJler legt. Leider fühlte ich mich überhaupt nicht willkommen und absolut wie ein Störenfried. Das Fach Gyn würde ich jedem empfehlen, aber definitiv nicht an der MHH. Das ist alles mein persönlicher Eindruck bzw. Erfahrung. Wir waren insgesamt 3, später 5 PJler, ich glaube die haben es nicht so schlimm wahrgenommen wie ich (waren alles MHHler und zum Teil schon durch Famus bekannt gewesen, vllt deswegen andere Situation). Womöglich trägt zu dem Ganzen auch die meines Empfindens nach sehr homogene Kollegschaft bei (sehr viele junge deutsche Frauen), vllt hätte ich mich als Mann mit Migrationshintergeund in einem bunteren Team wohler gefühlt.

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