PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum St. Georg

Geriatrie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station 10-I · 05/2021 – 07/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Die Zeit auf der Geriatrie war ein absolutes Highlight meines PJs. Ich wurde von Anfang an freundlich von allen in Empfang genommen und gleich in das Team als vollwertiges Mitglied integriert. Die CÄ nahm sich persönlich die Zeit mir am ersten Tag die Station zu zeigen und mich allen vorzustellen und mir meine Fragen zu beantworten. Generell fand man im gesamten PJ bei Fragen stets ein offenes Ohr bei jedem der Ärzte- egal ob CÄ , OÄ oder den StationsärztInnen. Es herrscht ein entspanntes Arbeitsklima, wo auch Humor unter den Kollegen nicht zu kurz kommt, sodass die Arbeitstage schnell vergingen und kurzweilig waren. Tagesablauf: Zu meinen Aufgaben gehörten natürlich als erstes am Morgen die zahlreichen BE und die Flexülenanlagen- hier wächst man mit seinen Aufgaben. Am Ende des Tertials sollte man dann für den Berufsstart bestens vorbereitet sein, was diesen Aspekt betrifft ;) Anschließend nimmt an den Übergaben mit den Therapeuten und der Pflege teil, bevor es zur Visite geht. Dann befasst man sich mit den Zugängen und nimmt diese gemeinsam mit den Stationsärzten auf. Hier wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass man sich selber mit den Fällen beschäftigt, die Medis überprüft und einen Therapieplan erarbeitet. Alles wird aber natürlich zusammen durchgesprochen. Im Anschluss meldet man Untersuchungen an. Mittagessen fand jeden Tag gemeinsam im Team statt (für PJler freies Essen). Anschließend werden dann die üblichen Stationsarbeiten wie Punktionen, Sonos, Briefe,... erledigt. Bei Punktionen und Sonos durfte man immer assistieren, teilweise sogar unter Aufsicht eigenständig durchführen. Auch das eigenständige Verfassen von Briefen wird sehr gern gesehen. Im Anschluss bespricht man diese dann detailiert, sodass man da auch viel für die Zukunft mitnehmen kann. Ein pünktlicher Feierabend war fast immer gegeben. Lehre: Die Motivation zur Lehre war sehr hoch. Die aufgenommenen Patienten wurden häufig als Ausgangspunkt für Lehre genommen. Das Patientengut war sehr bunt und vielfältig. (Unfallchirurgische Patienten zur Komplexbehandlung, breite Innere Medizin, Neurologie, Urologie). Bei guter ärztlicher Besetzung fand auch zwischendrin sehr viel Lehre zu den unterschiedlichsten Themengebieten statt. Ich persönlich habe das systematische Auswerten von EKGs, BGAs und Rö Thorax hier gelernt, sowie mein Pharmawissen (inkl. Interaktionen) auffrischen können. Jedes Medikament wird zur täglichen Visite auf seine Indikation und Sinnhaftigkeit überprüft. Zusammenfassend kann ich die Geriatrie am St. Georg jedem nur wärmstens empfehlen. Man wird stets respektvoll, freundlich und als vollwertiges Teammitglied behandelt. Die Geriatrie bietet m.E. nach aufgrund ihrer Vielfältigkeit die beste Vorbereitung auf das M3.

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