PJ-Tertial-Bericht am St. Franziskus-Hospital

Allgemeinchirurgie

Flensburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 3, 6, Poliklinik · 09/2020 – 12/2020

Veröffentlicht am

3.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 1
Betreuung 5
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Das Chirurgie-Terial in Flensburg ist auf das St. Franziskus Hospital (Allgemeinchirurgie) und das DIAKO (Unfallchirurgie) aufgeteil. Nach 8 Wochen wird gewechselt. Dieser Bericht und die damit verbundene Bewertung ist jetzt nur über die Zeit im St. Franziskus. So toll das PJ im DIAKO auch war, fällt es abschließend schwer, ein Chirurgie-Tertial in Flensburg zu empfehlen, da man über die Zeit im St. Franziskus Hospital bis auf das gute Essen kaum etwas Positives sagen kann. Bis auf einen sehr netten Internisten, der für die Chirurgen in der Poliklinik arbeitet und zwei Assistenzärzten hat sich eigentlich niemand für die PJ-ler interessiert. Arbeitsbeginn ist zwischen 6.45 und 7.00 Uhr mit der Visite. Auf der Station 3 waren die zwei netten Ärzte sehr bemüht, einem alles zu erklären und zu zeigen. Ganz anders die Station 6, auf der man als PJ-ler parallel die Verbände wechselt und spätestens ab dem dritten Zimmer auch nicht mehr genau weiß, welche Patienten neue Verbände brauchen und warum sie da sind. Den Rest des Tages waren wir dann entweder im OP eingeteil oder saßen auf Abruf im PJ-Zimmer rum, welches jedoch auch gleichzeitig die Umkleide der Assistenzärztinnen war, die sich immer wieder beschwerten, warum wir jetzt hier sitzen würden. Während meines Tertial waren wir dann meistens tagsüber in der Poliklinik, wo man je nachdem mit welchem Arzt man zusammen arbeitet, viel selbständig arbeiten kann. Zum OP: Sehr freundliche OP-Schwestern und Oberärzte. Man darf zwar außer Saugen und Haken halten nichts machen aber alles sind sehr freundlich und erklären gerne. Besonders die OPs mit dem Chef waren sehr lehrreich. Ingesamt sind fünf PJ-ler pro Tertial für dieses kleine Haus einfach zu viel und man steht sich gegenseitig auf den Füßen rum. Da ich kein Vergleich habe weiß ich nicht, ob ich das PJ wirklich empfehlen soll. Es geht bestimmt deutlich schlimmer und die Atmosphäre im OP war wikrlich in Ordnung aber es geht sicherlich auch besser. Besonders, wenn man sich für Chirurgie interessiert und wirklich etwas lernen und machen will, sind die 8 Wochen im St. Franziskus eher nicht zu empfehlen.

Bewerbung

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