PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Benjamin Franklin

Kardiologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station S02A · 01/2021 – 04/2021

Veröffentlicht am

2.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 6
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Zunächst zur Aufteilung. Wegen Corona (wo auch immer da der Zusammenhang besteht!) durfte man nicht rotieren, sondern musste das komplette Tertial in einer Abteilung verbringen. Das war eine große Enttäuschung, vor allem da eine Abteilung aus der Notaufnahme bestand - dort durfte 1 (!) PJ-ler von den insgesamt ca 10 anwesenden hin. Das heißt, ca. 9/10 P-lern haben in ihrem ganzen Tertial nicht einmal die Möglichkeit, in die Notaufnahme zu gehen - einer ist dafür ständig dort. Aus meiner Sicht das nicht nur extrem unfair, sondern auch der Lehre nicht zuträglich! Nun zur Kardiologie. Das Team war insgesamt extrem nett! Morgens um 8 war Frühbesprechung (online, wegen Corona), dann hat man die Blutentnahmen erledigt, was in der Regel schnell gemacht war. Dann kamen nach und nach Patienten, die man aufnehmen konnte und für die man einen Brief angelegt hat. Wenn man es gut abgepasst hat, konnte man dann auch mit in den Herzkatheter. Leider, und das war der größte Minuspunkt, gab es keine richtige Visite. Die Patienten wurden unter den Assistenten aufgeteilt und jeder ist dann zu seinen Patienten gegangen wie es gerade gepasst hat. Manchmal hat man es geschafft, sich da dranzuhängen. Die Oberarztvisite fand des Öfteren im Arztzimmer als Kurvenvisite statt. Man konnte entweder zwischendurch immer mal in den Herzkatheter oder ins Echo oder aber man hat sich für mehrere Tage oder gleich eine ganze Woche nur dort aufgehalten. Dann musste man auch keine Blutentnahmen machen, sondern ist morgens gleich dort hin. Die Assistenten haben es immer unterstützt, wenn man was sehen wollte, und auch mal für einen hinterher telefoniert. Wie gesagt, das Team war wirklich super! Man durfte bei Interesse auch auf die Intensivstation rotieren, das war nochmal sehr lehrreich! Das Arbeiten ist dort ganz anders und es gibt viele Notfälle zwischendurch, bei denen man dann auch sehr viel lernen kann. Es war sehr von den Assistenten abhängig, wie intensiv man Patienten allein betreuen durfte. Ich hatte zwischendurch 2 Patienten, für die ich wirklich (natürlich unter Supervision) allein zuständig war und auch Gespräche alleine führen konnte. Aber viele Assistenten geben auch ihre Patienten nicht so gerne "aus der Hand", was man vielleicht auch nachvollziehen kann. Insgesamt war es schon erstaunlich lehrreich, auch wenn man kein Kardio Freak ist. Ein Innere Tertial ohne Notaufnahme, das muss man halt wissen, ob man das will.

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