PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Jena

Psychiatrie

Jena, Deutschland · 8 Wochen · Station P210, P100, Tagesklinik · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Mein PJ-Tertial in der Psychiatrie war absolut toll. Die meiste Zeit war ich auf der verhaltenstherapeutischen Depressionsstation, danach noch einige Zeit auf Akutstation und in der Tagesklinik. Überall würde ich sehr freundlich aufgenommen, sowohl von den ärztlichen als auch den psychologischen und pflegerischen Kolleg*innen. Es gibt nicht immer überall PJler*innen (während meines Tertials waren wir zu zweit), deshalb gibt es auch keine festen Stationsaufgaben wie Blutentnahmen etc. Mir wurde gleich zu Beginn gesagt, dass ich nicht als Arbeitskraft eingeplant bin, sondern meine Zeit dort nutzen soll, um möglichst viel zu sehen. So konnte ich auch mal in den cotherapeutischen Bereichen wie Ergo- und Tanztherapie hospitieren. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit durfte ich selbst Gruppenstunden übernehmen und auch eigene Patient*innen betreuen, wobei es immer ein offenes Ohr für Vor- und Nachbesprechungen gab. Außerdem durfte ich mehrmals mit zum Konsildienst, das ist sehr interessant und man kann gut Anamneseerhebung unter Supervision üben. Auch mit den Ober*ärztinnen kam ich gut zurecht, insgesamt ist man im ganzen Haus sehr lehrmotiviert. Die PJ-Mentorin ist eine erfahrene Assistenzärztin, die total nett ist und sich viel kümmert. Bei Fragen war sie immer gut zu erreichen. An der Uni Jena gibt es sogenannte "MiniCEX", also kleine Prüfungen zu praktischen Sachen oder Themen- /Fallbesprechungen. Die hatte ich auch mehrmals, teils auf Angebot der Ärzt*innen hin, teils habe ich auch danach gefragt. Wenn man Interesse zeigt, kann man hier wirklich viel mitnehmen. Einziges Manko war, dass es keine PJ-Seminare gab. Das war ein Jahr zuvor, als ich zur Famulatur im Haus war, noch anders, aber leider fielen die wohl pandemiebedingt aus. Ich hoffe, das ändert sich wieder. Noch zu den praktischen Seiten, es gibt 1 Studientag pro Woche, 400€ PJ-Gehalt und kostenloses Mittagessen in der Philomensa gegenüber. Überstunden gab es quasi nie, in der Regel konnte man etwas früher gehen. Insgesamt eine klare Empfehlung :)

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