PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Magdeburg

Anästhesiologie

Magdeburg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, ITS · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Anästhesie kann ich jedem weiterempfehlen. Die Betreuung durch die zuständige PJ-Beauftragte war wirklich hervorragend, wir haben bereits im Voraus alle gemeinsam aufgeteilt, in welcher Abteilung jede/r anfängt und wussten genau wann und wo wir am ersten Tag sein müssen. Bei Problemen und Fragen hat man innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung bekommen und unsere Wünsche und Vorstellungen wurden immer versucht zu erfüllen. So viel schon mal vorweg, das ist nämlich leider nicht so selbstverständlich. Prinzipiell ist es so, dass man während der Zeit in zwei unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt wird, damit man auch möglichst die verschiedenen Narkosearten kennenlernen kann (Gyn+Auge, HNO, Ortho, Plastische, MKG, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Allgemein/Viszeralchirurgie, Herz/Thoraxchirurgie). Abgesehen davon sind auch tagesweise Rotationen in die Prämedikationsambulanz und Schmerzambulanz sowie (bei uns zumindest) 2 Wochen Intensivstation möglich. Außerhalb von Corona-Zeiten sind auch für jede/n NEF-Einsätze mit eingeplant, bei uns war es letztendlich für jede/n dennoch 1-2 mal möglich. Wir hatten ca. 1 Mal die Woche Anästhesie-PJ-Unterricht, wo wir auch selbst jeweils ein Mal zu einem Thema einen Kurzvortrag vorbereiten sollten, und gegen Ende des Tertials auch regelmäßig 1 Mal wöchentlich PJ_Repetitorium online. Außerdem gab es noch alle 2 Wochen die Arzneimitteltherapeutische Konferenz für alle PJs der zu Magdeburg gehörenden Lehrkrankenhäuser. Der große Vorteil an der Anästhesie ist die 1:1-Betreuung. Je nachdem mit wem man eingeteilt ist, darf man unterschiedlich viel machen, aber im Endeffekt ist man überall praktisch tätig. Periphervenöse Zugänge legen lernt man auf jeden Fall, mit Glück darf man auch mal Arterie/ZVK oder Regionalanästhesie stechen. Die Maskenbeatmung wird einem relativ schnell überlassen und einige Intubationen kann man auch sammeln. Zum Teil (ist wieder von demjenigen abhängig, mit dem man im Saal ist) kann man auch quasi die Narkose selbst übernehmen und der AA ist als Backup im Hintergrund und immer für Fragen/Feedback zur Stelle. Ich fand es anfangs recht anstrengend, dass man fast täglich mit jemand neuem im Saal war, weil man sich ständig neu "beweisen" musste bis man ein wenig Vertrauen in das eigene Können geweckt hat.

Bewerbung

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