PJ-Tertial-Bericht am Markus-Krankenhaus Frankfurt

Kardiologie

Frankfurt, Deutschland · 8 Wochen · Station Kardio · 11/2020 – 01/2021

Veröffentlicht am

2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 5
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
399

Erfahrungsbericht

Auf der Kardio fängt man gegen 7:30 Uhr an mit Blutabnehmen (montags 0-2, da Wochenenddienst; sonst vllt so 5-15 evtl auch coronabedingt, da die andere Seite zur Intensivstation umgebaut wurde), evtl 1-2 Viggos legen. Danach kann man mit auf Visite (dort einfach viele Fragen stellen, manche ÄrztInnen erklären gerne!). Danach ist eigentlich nicht mehr viel los. Aufnahmen bekommt man über die Notaufnahme, meistens eher wenige bis keine, da die erst spät nachmittags kommen. Die StationsärztInnen machen viel Dokumentationsarbeit, deshalb haben die nicht viel für uns zu tun. Wir dürfen uns frei bewegen zwischen Station, Ambulanz, Echo und Herzkatheterlabor. In der Ambulanz werden EKGs geschrieben, Elektrokardioversionen gemacht und Pleura punktiert. Im Echo darf man zuschauen, oft werden dort AssistenzärztInnen eingearbeitet, deshalb darf man eher weniger schallen. Im HKL kann man bei den Interventionen zuschauen. Alle sind an sich super nett, erklären oft auch gerne. Die Pflege auf der Station fand ich nicht so sympathisch.. Wir waren immer die ersten in der Mensa zum Essen um 11:30 Uhr, danach war auch nichts mehr wirklich zu tun, manche ÄrztInnen wollten aber, dass mindestens eine/r bis 15 Uhr bleibt, falls noch eine Viggo gelegt werden muss. Die Dienste (4 im Tertial) macht man in der Kardio in der Notaufnahme, je nach Initiative darf man dort recht viel machen). Wenn man Interesse an der Kardio hat, würde ich diese Rotation schon empfehlen. Man muss nur selbst etwas Initiative und Interesse zeigen, viele Fragen stellen und die ÄrztInnen ansprechen, ob man auch mal etwas machen darf (Pleurapunktion, Elektrokardioversion etc.). Ich habe mit dem Stationsarzt viele EKGs durchgesprochen und allein deshalb hat sich diese Rotation gelohnt, da ich vorher kaum EKG Kenntnisse hatte. Vorhhofflimmern kann man danach auch sehr gut, da die Kardio im Markus-KH sehr spezialisiert auf Rhythmusstörungen ist (daher hauptsächlich VHF, wenig Klappenerkrankungen, diese werden nicht dort behandelt). Ansonsten häufig kardiale Dekompensationen, ACS. Ab und zu Endokarditiden, Perikarditiden. Man schaut viel nur zu in der Kardio und muss die Zeit irgendwie absitzen, aber dafür war es sehr entspannt und über Kardio habe ich doch recht viel gelernt (EKG Buch mitnehmen und sich in der freien Zeit damit hinsetzen :D).

Bewerbung

Übers PJ-Portal
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.