PJ-Tertial-Bericht am Spital Zofingen
Chirurgie
Zofingen, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie
·
11/2020 – 03/2021
Veröffentlicht am
1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1.550 CHF
- Gebühren
- ca. 130 CHF Steuern, 450 CHF Miete, ggf. 90 CHF für einen Parkplatz
Erfahrungsbericht
Die Chirurgie in Zofingen ist absolut empfehlenswert! Wenn man möchte, kann man hier einiges lernen und viel selbständig arbeiten. Da es ein eher kleines Spital ist, herrscht eine familiäre Atmosphäre und man ist als PJler schnell in dem tollen Team integriert. An freien Tagen bietet Zofingen eine perfekte Ausgangslage, um die Schweiz zu erkunden. Ich würde mein Chirurgie-Tertial immer wieder dort machen!
Station: Man beginnt meist schon gegen 6:30 Uhr mit der Aufnahme der ersten elektiven Patienten, bevor diese später operiert werden. Danach findet um 7:20 Uhr der Morgenrapport mit der Besprechung der Röntgenbilder vom Vortag statt. Anschließend fallen unterschiedliche Aufgaben an. Häufig ist man als 2. Assistenz im OP eingeteilt und darf dort dann auch immer wieder mal zunähen und andere kleine Aufgaben übernehmen. Hauptsächlich finden Ortho- und unfallchirurgische sowie allgemeinchirurgische OPs statt, aber es sind auch regelmäßig Belegärzte aus der Urologie, Gynäkologie, HNO, Plastischen Chirurgie und Neurochirurgie vor Ort. Im Tagesverlauf ist man als PJler dann für alle weiteren Aufnahmen von operativen Patienten zuständig und kann aber auch mal eigene Patienten betreuen. Feierabend hat man meist gegen 16 Uhr, je nach Anzahl der Aufnahmen und OPs kann dieser aber auch einige Stunden früher oder später sein.
Notfall: Hier sieht und lernt man am meisten! Als PJler darf man eigene Patienten betreuen, die Diagnostik anmelden und später dann die Briefe schreiben. Zudem darf man Wundversorgungen fast selbständig durchführen.
Dienste: Je nach Anzahl der PJler ist man meist abwechselnd für eine Woche auf Station und für eine Woche auf dem Notfall eingeteilt. Etwa 1-2 mal pro Monat hat man am Wochenende Dienst und ist von 10-18 Uhr auf dem Notfall eingeteilt. Davor und danach hat man Rufbereitschaft und muss innerhalb von 30 Minuten im Spital sein, wenn z.B. für eine Notfall-OP eine 2. Assistenz benötigt wird. Ich wurde während meines Tertials aber nicht einmal angerufen. Für einen Wochenenddienst erhält man 2 freie Tage als Ausgleich (meist den Freitag vorher und den Montag danach).
Im gesamten Tertial stehen einem 7 Urlaubstage zu, die nicht zu den deutschen Urlaubs-/Fehltagen zählen und daher auch nicht auf der Bescheinigung vermerkt werden.
Wohnen: Man kann für 450 CHF im Monat ein Zimmer im Personalwohnheim mieten, wo alle Studenten untergebracht sind. Es gibt dort 8 Zimmer sowie eine voll ausgestattete Gemeinschaftsküche mit Fernseher und Sofa, mehrere Bäder, einen Kellerraum mit Waschmaschine und Trockner sowie einen großen Garten mit Terrasse. Man wohnt im Wohnheim daher fast wie in einer WG und kann dort gemütliche Fernsehabende mit den anderen Unterassistenten verbringen!
Ich kann jedem nur empfehlen, das Chirurgie Tertial im Spital Zofingen zu absolvieren!
Bewerbung
ca. 1.5 - 2 Jahre
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