PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Heidelberg

HNO

Heidelberg, Deutschland · 16 Wochen · Station überall · 06/2007 – 10/2007

Veröffentlicht am

3.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 6
Betreuung 4
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Erfahrungsbericht

Schwierig zu bewertendes Tertial. Minus: - null Unterricht !!! (wer möchte und dann nicht durch OP oder Blutabnehmen verhindert ist, darf gerne den Heicumed-Unterricht erneut mitmachen) - Stationsärzte und Ambulanzärzte m.E. mit Arbeit überlastet und daher fast nie Zeit für Fallbesprechungen und Betreuung. Beim Verbandswechsel jeden morgen kann/sollte man dabei sein - Patientenaufnahme abgekoppelt von der Aufnahme auf Station, d.h. du kennst die Patienten auf Station erst, wenn du dich selbstständig durch alle Akten wühlst. Durch viele kleineren OPs allerdings hoher Patientenumsatz. -Stationsspezifisch freundliches oder absolut unfreundliches Pflegeteam. - Blutabnehmen und nochmal Blutabnehmen, Braunülen legen und ab und an ne Tamponade ziehen - wer etwas lernen will, sollte auf die Rotation in die Ambulanz bestehen !!! (leider nicht selbstverständlich, wenn PJ-Mangel). Lange Wartezeiten zwischen zwei selbst untersuchten Patienten, da alles von den selbst ziemlich überlasteten Assisstenzärzten abgesegnet/kontrolliert werden muss (ist ja auch richtig so, aber es dauert ewig). Neutral: - die Oberärzte sind kaum auf Station, sondern fast ausschließlich im OP/Forschung. Im OP lernt man je nach Sympathie und Zeitdruck einige Dinge mit. Plus: - viele große, sehr (!) lange aber interessante OPs, die man vorher sonst nicht gesehen hat. - meist 1. Assisstenz im OP ! - nach ein paar Tagen kann an einigen Patienten selbstständig Verbandswechsel durchgeführt werden. - Tracheotomien (auf Intensiv, aushäusig) werden als erste Assistenz ohne Schwester mit dem eingeteilten Arzt durchgeführt. D.h. man lernt sich selbst steril anzuziehen, steril abzudecken, lagern und instrumentieren (OP-Tracheotomiesets) - zusätzlich zum Haken halten und absaugen ;-) Fazit: Ich persönlich würde HNO woanders machen. Bzw. den OP-Teil dort und die Station/Amulanz weit, weit weg! Es gab aber auch einige PJs, die alles soweit i.O. fanden. Absolute Begeisterung habe ich allerdings nicht entdeckt. Tip: Öfter mal dem diensthabenden Arzt anschließen (in Rotation einplanen). Der zieht mit Untersuchungskoffer zu Konsilen durch die Unikliniken.

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