PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Uri

Allgemeinchirurgie

Altdorf, Schweiz · 8 Wochen · Station D3, C5, C6, OP, Notaufnahme · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1200 CHF
Gebühren
abzüglich von Steuern und der Unterkunft bleiben 865 CHF übrig

Erfahrungsbericht

Insgesamt war ich mit meinem Chirurgie-Tertial in Altdorf sehr zufrieden. - Guter Teamgeist - Angenehmes Arbeitsklima - Motivierte Oberärzte die Freude an ihrem Beruf und Lust auf Lehre haben - Sehr lehrreich waren: Röntgenrapport, Chefarztvisite, spontane Untersuchungskurse Im Vergleich zu Deutschland habe ich mindestens 10h/Woche (exklusive der Dienste) mehr gearbeitet und trotzdem hat es mir in Altdorf mehr Spaß gemacht, weil das Arbeitsklima an sich besser war. Ein typischer UHU-Tag in Altdorf sieht so aus, dass man morgens um 6:30/6:45 mit den Checklisten für die OPs beginnt. Betreut man eigene Patienten, folgt anschließend die Kardex-Visite mit der Pflege. Um 7:40 findet der Morgen-Rapport statt, bevor es zum gemeinsamen Kaffee in die Cafeteria geht, tragen sich die Assistenzärzte und UHUs in die OPs ein. Je nachdem wo man gerade eingeteilt ist, betreut man danach seine Patienten, operiert im OP mit oder geht auf den Notfall. Zum Mittagessen kommt man eigentlich fast immer, außer man befindet sich gerade im OP. Der Tag endet um 17:00, aber natürlich kann es auch sein, dass man mal länger bleibt, weil gerade viel los ist. Man bewirbt sich zwar für die Allgemeinchirurgie, ist man aber auch viel in den Ortho-OPs eingeteilt, was ich aber gar nicht schlecht fand. Viszeralchirurgisch finden eher kleinere OPs (Appendix, Gallenblase, Leistenhernie, Varizen, etc.) statt und ab uns zu größere OPs (Sigmaresektion, etc.) Zu Beginn meines Tertials war die Dienstbelastung sehr hoch, da wir nur drei UHUs waren und komplett alle Tage mit Pikett-Diensten abdecken mussten. Wir haben das Problem angesprochen und im Verlauf eine fairere Lösung entwickeln können, sodass man jetzt maximal einen Dienst (14h) unter der Woche pro Woche und maximal ein Wochenende (48h) pro Monat Pikett-Dienst hat. Wennt es im ganzen Spital weniger als vier UHUs gibt, werden die übrigen Dienste von den Assistenzärzten übernommen. Für die Rufbereitschaft an sich gibt es nur 10% der Zeit als Kompensation wenn man nicht gerufen wird. Wird man gerufen, gibt es die Zeit Eins-zu-eins als Freizeitausgleich. Der Grund für die 2 bei "Freizeit" liegt einfach dran, dass man doch recht viel arbeitet und nicht daran, dass man keine Möglichkeiten der Freizeitgestaltung hat. Zum Skifahren ist Andermatt nur 30 Minuten mit dem Auto entfernt, zur nächsten Loipe ist es noch kürzer, einen schönen Wanderweg findet man eigentlich überall und Luzern ist auch nur 30 Minuten entfernt.

Bewerbung

1,5-2 Jahre im Voraus oder ganz kurzfristig

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