PJ-Tertial-Bericht am Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen
Chirurgie
Gelnhausen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station A3.2, A3.3, A3.1 (Unfall-, Allgemein- und Gefäßchirurgie)
·
01/2021 – 04/2021
Veröffentlicht am
1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400 plus Essen
- Gebühren
- 80 € Wohnheim Miete
Erfahrungsbericht
Die Chirurgie in Gelnhausen hat zwei getrennte Abteilungen: die Unfallchirurgie und die Abteilung für Allgemein-und Gefäßchirurgie. Als PJler rotiert man durch beide Abteilungen. Ich habe mich in beiden Abteilungen sehr wohl gefühlt, in der Unfallchirurgie hat es mir aber etwas besser gefallen. Morgens ist eine Frühbesprechung, danach geht man zur Visite auf Station, die PJler machen die Blutentnahmen und auf der Allgemeinchirurgie auch teilweise die Verbandswechsel. Im weiteren Tagesverlauf wird man oft angerufen um im OP zu helfen, je nach Operateur darf dort dann mehr oder weniger helfen, aber fast alle erklären viel und gut. Wer nicht im OP ist, kann relativ frei entscheiden, ob er auf Station bleibt, z.B. zum Briefe schreiben oder in die Notaufnahme geht und dort mithilft. Die Chirurgen sind überdurchschnittlich freundlich und ich hatte nie das Gefühl, nur ein namenloser Sklave zum Haken halten und Blut abnehmen zu sein. Wegen Corona waren wir deutlich mehr Studenten, als die kleine Klinik gewohnt ist, aber die Verantwortlichen haben sich verschiedene Lösungen und Beschäftigungen ausgedacht, damit uns nicht langweilig wurde. Zum Beispiel durften alle, die wollten, wochenweise in der Urologie oder Gynäkologie helfen.
PJ-Unterricht war ein- bis zweimal pro Woche von verschiedenen Fachrichtungen.
Man kann für 80€ ein Zimmer im Wohnheim direkt neben der Klinik mieten, das ist sehr praktisch. Außerdem dürfen die PJler in der Cafeteria kostenlos frühstücken und Mittag essen. Gelnhausen selbst ist eine nette kleine Stadt, die ohne Corona wohl auch viele Freizeitbeschäftigungen geboten hätte.
Wer sich noch etwas dazu verdienen möchte, kann an den Wochenenden Dienste machen (Tätigkeiten: Blutentnahmen, OP-Assistenz, Notaufnahme) , diese werden mit 13€ pro Stunde bezahlt und haben mir viel Spaß gemacht.
Bewerbung
Über das PJ-Portal (Uni Frankfurt)
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