PJ-Tertial-Bericht am Psychiatrisches Zentrum Nordbaden

Psychiatrie

Wiesloch, Deutschland · 8 Wochen · Station 01 · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
744

Erfahrungsbericht

Kurz: Die Psych braucht Ärzte und wirbt mit guten Arbeitsbedingungen. Das merkt man auch. Alle sind nett, es macht echt Spaß und die Kohle stimmt auch. Kann’s jedem und jeder wirklich nur empfehlen, zumindest darüber nachzudenken, hier PJ zu machen. Lang: Ich war die gesamte Zeit auf der geschlossenen Akutstation eingesetzt. Einen Coronatrakt gabs auch. Als PJlerIn ist man hier wirklich Teil des Teams und nicht einer von 10 Blutabnahmhanseln. Man kennt nach kurzer Zeit das Team und andersrum. Wenn man gute Arbeit leistet, wird diese auch sehr geschätzt und nicht für selbstverständlich gehalten. Und das wird dann auch so kommuniziert, „danke“ hört man oft und das tut gut. Visite um 7:15 Uhr oder ähnlichen Quatsch gibt es hier nicht. Blutentnahmen gehen um 8:30 Uhr los. Dann sollte man auch spätestens da sein. Mittagspause und -essen mit dem Ärzte/Psych-Team ist jeden Tag möglich. Heim gehen kann man eigentlich immer, wenn es für einen nichts mehr zu tun gibt. Das kann auch mal schon um 14 Uhr sein. Ein einziges Mal war ich bis 17 Uhr da. Wenn‘s was dringendes gibt, dann sagt man Bescheid und dann passt das auch. Im Schnitt ist man so bis ca. 15:00/15:30 Uhr beschäftigt. Die Tätigkeiten umfassen eigentlich alles, was die Ärzte auch machen. Nach ein paar Wochen Einarbeiten kann man eigene PatientInnen verantwortlich betreuen. Man kann echt super viel lernen. Medizinisch, menschlich und auch einige interessante juristische Dinge. Es gibt eine vollunfängliche elektronische Akte/Kurve ohne händische Dokumentation! Klamotten, PC-Zugang, E-Mail-Adresse und Telefon gibt’s wie selbstverständlich gestellt. Coronaimpfung gabs ohne Probleme oben drauf. Unterricht gab es wegen Corona leider keinen. Es gab aber auch keine weiteren PJlerInnen. Man kann aber zu allen ärztlichen Fortbildungen, Supervisionen etc. immer mit. Man hat die Möglichkeit, nach der Hälfte der Zeit auf eine andere (zB offene) Station zu wechseln. Muss man aber nicht.

Bewerbung

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