PJ-Tertial-Bericht am Hanusch-Krankenhaus

Hämatologie/Onkologie

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station Ambulanz und Station · 01/2021 – 03/2021

Veröffentlicht am

2.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 4
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
550

Erfahrungsbericht

Zu meinem KPJ Tertial ist zu sagen, dass es in die Zeit der Coronapandemie gefallen ist. Dadurch fanden keine Fortbildungen statt bzw. wurde es sich sehr leicht gemacht und offiziell sollten Tumorboards etc. online übertragen werden, sodass man sich diese am PC im Arztzimmer ansehen kann. Jedoch funktionierte die Technik nicht, was aber jede Woche das gleiche war und niemand auch nur versucht hat, dies zu reparieren. Der Morgen beginnt um 7.30 Uhr mit Blutabnahmen. Die Ärzte kommen dann um 8.00 Uhr. Zur Morgenbesprechung durfte man auch nicht mitkommen, da dort nur die Dienstmannschaft, aufgrund von Infektionsgefahr, hingehen soll. Jedoch wurden dann von der Stationsärztin/arzt auch keine Infos weitergegeben, auch nicht an die übrigen Ärzte auf Station. Von Therapieentscheidungen hat man leider auch nichts mitbekommen, was sehr schade war. Hauptaufgabe waren die Aufnahmen, Begleitung der Visite, Anhängen von Erys oder Thrombozytenkonzentrate und Blutabnahmen. Zur Atmosphäre muss man sagen, dass ich die selten so nett erlebt habe, wie im Hanuschkrankenhaus insgesamt. Die Zusammenarbeit der Ärzte und der Pflege hab ich als extrem gut wahrgenommen, woraus man auch als Student profitieren konnte. Die andere Hälfte des Tertials ist man dann in der Ambulanz. Nach einer Einschulung darf man sowohl auf Station als auch in der Ambulanz selbstständig Blutprodukte anhängen. Dadurch bekommt man einen routinierten Umgang damit, was für die weiteren ärztlichen Tätigkeiten bald bestimmt von Vorteil ist. Jedoch ist man teilweise den ganzen Tag in der Ambulanz damit beschäftigt und bekommt wenig von anderen Sachen mit. In der Ambulanz kann man überall zuschauen, bei den Patienten oder auch bei Knochenmarkspunktion und -ausstrichen, was einem auch gut erklärt wird, wenn man nachfragt. Die Arbeitszeit endet um 14.30 Uhr und man muss selten länger bleiben. Überstunden dürfen aufgeschrieben werden und sich als Zeitausgleich genommen werden, was sehr fair ist.

Bewerbung

teils sehr kurzfristig und unkompliziert möglich, sehr nette Sekretärin
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