PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Nuernberg

Innere

Nuernberg, Deutschland · 8 Wochen · Station Bereich zentrale Notaufnahme, Klinikum Nürnberg Süd · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Wer Lust auf Notfallmedizin hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Zur Betreuung/Lehre: Es gibt keinen extra PJ-Unterricht oder Studientage. Die Lehre findet quasi nebenbei statt, was absolut kein Nachteil ist, da das Team zu einem großen Teil aus fest in der Notaufnahme angestellten Ärzt:innen besteht (also nur wenige Rotanten aus anderen Abteilungen) mit häufig schon langjähriger Erfahrung bzw. Facharztstatus. Tagsüber gibts auch immer einen oberärztlichen Ansprechpartner, der gerne alle Fragen beantwortet. Auf der angeschlossenen Fast-Track-Sration (max. 36h Verweildauer) erfolgt die tägliche Visite durch den Leiter der ZNA, bedsideteaching inkkusive. Auch handwerkliche Skills wie Point of Care Sonographie/Echo, Kardioversionen oder Pleurapunktionen bekommt man gezeigt und kann diese teilweise unter Aufsicht selbst durchführen. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Krankheitsbilder aufgrund der Zweiteilung der Klinik etwas vorselektiert sind (Gastro, Pulmo und Onko befinden sich am Standort Nord) man die entsprechenden Patient:innen also eher seltener sieht. Zur Arbeitszeit: Die innere Medizin arbeitet im 8h-Schichtsystem mit mehreren überlappenden Schichten. Prinzipiell kann man sich die Schicht selbst aussuchen, allerdings sind vor allem in den Semesterferien auch viele Famulanten da, sodass man sich entsprechend absprechen muss - hat bei mir sehr gut geklappt. Das Miteinander im Team und auch mit der Pflege ist sehr gut und man wird als PJler voll eingespannt und nicht für unliebsame Aufgaben "mißbraucht". Verpflegung/Vergütung etc: Man bekommt Essensmarken fürs Mittagessen - im Schichtdienst nur bedingt hilfreich. Kiosk und Bistro haben längere Öffnungszeiten, kosten aber. Vergütung gibts leider keine, nur Mitarbeiterrabatte am Kiosk/Bistro und im Parkhaus. Leider gibts auch keinen EDV-Zugang, hier ist also schnorren angesagt;) Wäsche ist dafür in der Umkleide frei verfügbar, und für Wertsachen gibt es große Schließfächer, bei denen eigentlich immer eins frei ist. Alles in Allem war es ein super Tertial, welches ich allen Notfallmedizin-Interssierten wärmstens empfehlen kann.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt über das Portal auf der Klinik-Homepage. Da das Klinikum zur Paracelsus medizinischen Privatuniversität (PMU) mit Hauptsitz in Salzburg gehört, gilt das ganze als Auslandstertial und man braucht die entsprechenden Unterlagen/Genehmigungen vom jeweiligen LPA. Die Bescheinigungen der Klinik bekommt man aber relativ problemlos.

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