PJ-Tertial-Bericht am Klinik am Eichert

Anästhesiologie

Goeppingen, Deutschland · 8 Wochen · Station OP/Intensivstation · 11/2020 – 02/2021

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
575

Erfahrungsbericht

Allgemeines zur Klinik: Donnerstags ist den ganzen Tag PJ-Unterricht mit Chirurgie, Pädiatrie, Radiologie, Pathologie, Psychiatrie/Neuro, Innere und Anästhesie. Es gab circa 8 Termine mit einem EKG-Kurs sowie zwei Mal im Jahr ein Megacode-Training. Vor Covid gab es auch noch einen Sono-Kurs. Freitags ist Gyn-Unterricht. Drei Mahlzeiten pro Tag gibt es für PJler umsonst. Das Wohnheim kostet ca. 350 € / Monat. Das ist aber super modern und man wohnt alleine mit Balkon. Man kann relativ umkompliziert auch wochenweise in andere Abteilungen schauen, z.B. auch in die Patho oder die Radio, und beim Notarzt mitfahren. OP: Ich war die Hälfte der Zeit im OP. Dort ist um 7:45 und montags um 7:30 Beginn. Montags gibt es eine Fortbildung. Danach sucht man sich die Sääle mehr oder weniger aus. Man kann den ganzen Tag in einem Saal bleiben oder von Einleitung zu Einleitung wechseln. Man intubiert viel, legt Viggos und darf auch mal einen ZVK oder so legen. Die Ärzte sind nett, verständnisvoll bei Misserfolgen und lassen einen auch was machen. Mancher erklärt dabei mehr, mancher weniger. Man lernt Narkoseführung und sieht auch den ein oder anderen Notfall. Feierabend ist sehr individuell und kann dem eigenen Interesse angepasst werden ;). Intensiv: Die zweite Hälfte war ich auf der interdisziplinären Intensivstation. Dort kann man sich aussuchen, ob man zum Früh- oder Spätdienst kommt. Früh beginnt es um 7 Uhr und im Spätdienst um 13:30 Uhr. Feierabend ist variabel und wenn gerade was interessantes anstand bin ich auch mal länger geblieben. Auf der Station visitiert man Patienten und untersucht viele Patienten. Man hört z.B. viele pathologische Lungen und lernt schwerkranke Patienten zu beurteilen und einzuschätzen. Die Ärzte erklären alle durch die Bank weg viel und man hat das Gefühl, als Student willkommen zu sein. Man kann Arterien und ZVKs legen und auch mal bei einer Thoraxdrainage mitmachen. Interessant fand ich auch das gemischte Patientenklientel mit Patienten mit Sepsis, über kardiogenen Schock bis hin zu Trauma und Drogenintoxikation. Alles in allem kann ich das Tertial wirklich empfehlen!

Bewerbung

Ich studiere in Ulm und habe meinen Platz über das Dekanat erhalten.

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