PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Grosshadern

Neurochirurgie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station H9 · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Jeder, der sich für Neurochirurgie interessiert, findet hier all das, was man sich in einem Tertial wünschen kann. Das Team der Neurochirurgie ist nicht nur fachlich exzellent, sondern zudem auch menschlich eine Klasse für sich. Als PJler ist man maximal in das Team integriert und hat das Gefühl, dass man wirklich dazu gehört. Der Tag startet auf der H9 natürlich zunächst mit den Blutentnahmen, dann stehen natürlich noch der Verbandswechsel und das Fäden ziehen an. Wenn morgens beispielsweise eine Lumbalpunktion gemacht werden soll oder eine Lumbaldrainage gelegt werden muss, dann darf man das unter Anleitung immer selbstständig durchführen. Im Anschluss nimmt man die Patienten eigenständig auf und bespricht die Fälle mit den Assistenten und stellt die Patienten am Nachmittag in der Besprechung mit den Oberärzten vor. Natürlich kann man jederzeit die Aufgaben schon früher an den Stationsarzt abgeben, um in den OP zu gehen. Dort darf man eigentlich immer mit an den Tisch und auch zunähen. Mit etwas Glück und Engagement dürfen aber auch größere OP-Schritte (z.B. Bohrlöcher) durchgeführt werden. Zudem hatte ich das Glück auch bei OPs die ganze Zeit am Mikroskop stehen zu dürfen, was absolut nicht selbstverständlich ist. Besonders herausragend ist zudem die Lehre. Jeder Patient kann zu jederzeit besprochen werden und sowohl die Assistenten als auch die Oberärzte erklären mit viel Engagement jedes kleine Detail. Zudem wurde auch mehrmals mit mir das Staatsexamen durch den Oberarzt simuliert, der mich aller Voraussicht nach auch im M3 prüfen wird. Eine bessere Vorbereitung hätte ich mir nicht wünschen können. Generell wird einem auf dieser Station wahnsinnig viel Vertrauen entgegen gebracht, sodass man wirklich viele ärztliche Aufgaben alleine durchführen kann. Auch die Schwestern der Station sind unfassbar freundlich und verraten einem auch mal den ein oder anderen Trick. Die Zusammenarbeit ist wirklich Weltklasse und das spiegelt sich auch in der Arbeitsatmosphäre wieder. Zudem wurde immer darauf geachtet, dass meine Interessen individuell gefördert werden, sodass ich auch zu speziellen Fällen hinzugezogen wurde, weil die Oberärzte wussten, dass mich genau dieser Fall interessieren wird, das habe ich so vorher noch nie erleben dürfen. Alles in allem kann ich mir nicht vorstellen, dass man irgendwo mehr lernt oder mehr integriert wird als auf der H9!

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