PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Benjamin Franklin

Urologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 10B · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Der Tertial in der Urologie am Campus Benjamin Franklin war etwas besonders. In der Mitte der zweiten Welle der Pandemie habe ich meinen ersten Tertial angefangen. Unter diesen Umständen waren die Abläufe auf der Station anders als sonst. Die urologische Station 10B war offiziell geschlossen. Das war das Resultat des Pflegemangels, als der Großteil der Pflege wurde auf der Corona-Station umverteilt. Die urologischen Patienten wurden aus diesem Grund zusammen mit den Patienten aus dem neurochirurgischen, HNO- und MKG-Bereich auf eine andere Station gebracht. Mit Laufe der Zeit würde auch das OP-Programm auf 30-50% stark reduziert und die Besprechungen ebenfalls auf das Minimum reduziert. Das Gute war, dass aufgrund von diesen Schwierigkeiten Charite uns mit der Aufwandsentschädigung unterstützt hat. Das Spektrum der Uniklinik ist auch in der Urologie breit gelegt. Von kürzen und relativ einfachen OPs (Zirkumzisionen, Hydrozelen) durch endourologische Eingriffe (Steinextraktionen, Schienenwechsel, Stentsanlage) bis zu den großen Eingriffen im Becken- und Bauchraum (roboterassistierte DaVinci Prostatektomien, Nierenteilresektionen) und komplexen uro-gynäkologischen Fällen (Fisteln, urologische Komplikationen durch Voroperationen, Endometriosen, usw.). Nach der Anfrage darf man auch für paar Tage in die anderen Charite Kliniken rotieren; hier lohnt sich auf jeden Fall eine Nierentransplantation in Campus Mitte und Kinderurologie in Campus Virchow zu sehen. Das Team und Klima auf der Station sind toll. Die Assistenzärzte sind hilfsbereit und sympathisch. Die Aufgaben des PJlers beziehen sich täglich auf BEs und Restharn Sonos. Danach wird euch freie Hand gegeben und ihr könntet wählen, ob ihr Bock auf OP, Poliklinik oder Station habt. Die größten Nachteile des Tertiales sind das fehlende Struktur im Alltag (ihr seid verantwortlich euch die Zeit auf oder außerhalb der Station zu organisieren), schwache Integration in den täglichen Abläufen und fehlende Weiterbildung. Assis haben leider zu wenig Zeit dafür und Oberärzte/Chefärzte sieht man kaum. Als Zusammenfassung: ich hatte tolle Zeit in der Urologie gehabt; wenn ihr euch dieses Fach in seinem ganzen Spektrum näher sehen wollt, ist es eine richtige Adresse.

Bewerbung

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