PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Augsburg

Pädiatrie

Augsburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Neugeborenenüberwachwung, Notaufnahme, MK12/Päd, Kinderonkologie · 11/2020 – 03/2021

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
350

Erfahrungsbericht

AUFGABEN: Die Neo bietet die Möglichkeit, die Neugeborenen-Untersuchung zu üben, außerdem darf man auch unter Anleitung Blut entnehmen – diese Patienten wiegen in der Regel um die zwei Kilo. Tipp: Geht mit ins Kinderzimmer auf der Wöchnerinnen-Station, dort könnt ihr ganz viele U2s mitmachen. Da es für PJler auf der Neo an vielen Tagen nicht so viel zu tun gibt, darf man oft früher gehen oder sich bei Interesse was anderes ansehen. In der Notaufnahme hat man als PJler viel zu tun, man darf selbstständig Anamnesen und Untersuchungen durchführen sowie Arztbriefe schreiben. Natürlich macht sich der Assistenzarzt immer auch noch ein eigenes Bild vom Patienten und unterstützt den PJler. Außerdem kommen BEs und Tröpfe hier nicht zu kurz. Auf der MK12/Päd kann man eigene Patienten übernehmen, Arztbriefe schreiben und die eigenen Patienten unter Anleitung visitieren. Auch hier gibt es Möglichkeiten für BEs und Tröpfe. Zu guter Letzt darf man auf der Onkologie ganz viel untersuchen, mit bisschen Glück Hepatosplenomegalien oder andere Raumforderungen tasten und unter Anleitung EKs/TKs anhängen. Außerdem besteht hier die Möglichkeit eine LP und/oder eine KMP beim sedierten Kind durchführen, was ich sehr bemerkenswert finde. PRO: In dieser Kinderklinik sind die allermeisten Leute äußerst freundlich und nett, von der Pflege bis zu den Chefs. Daher fällt die Eingewöhnung recht leicht. Daher traut man sich, Oberärzten und Chefärzten Fragen zu stellen oder auch Mal eine Patientenvorstellung zu übernehmen. Die allermeisten Assistenten und Oberärzte sowie die Chefärzte gehen bereitwillig auf Fragen ein und erklären geduldig kompliziertere Sachverhalte. Die Assistenzärzte sind extrem nett und behandeln PJler wie Kollegen. Frau Bauer ist für alle PJler zuständig und ist sehr lieb und macht alles möglich. Außerdem hat man bei Interesse und nach Absprache die Möglichkeit, sich sämtliche Ambulanzen und auch die Kinderintensivstation anzusehen. Es gibt die Möglichkeit, Wochenenddienste oder verkürzte Nachtdienste mitzumachen, bei denen man als PJler sehr viel mitnehmen kann. Wenn es nichts mehr zu tun gibt, kommt man früher raus, was schon öfter vorkommt. Wir hatten die Möglichkeit uns vor Ort gegen Influenza und Corona impfen zu lassen. CONTRA: Leider war es organisatorisch manchmal schwierig. Auf einigen Stationen waren zu viele PJler eingeteilt, dann musste man rumtelefonieren und rumfragen, wo man den Tag verbringen konnte. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass es keinen festen Rotationsplan gab und man erst irgendwo eingeteilt wurde und man dann selbst Initiative ergreifen musste, damit man weiterrotieren konnte. Ich kann das PJ hier an der Kinderklinik sehr weiterempfehlen, ich würde mein Wahlfach wieder hier ableisten.
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