PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Porz am Rhein

Gynäkologie

Koeln, Deutschland · 8 Wochen · Station Gynäkologie und Geburtshilfe · 09/2020 – 12/2020

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Die 4 Monate in der Gyn und Geburtshilfe haben mir gut gefallen. Das Team ist jung und nett und anders als in anderen gynäkologischen Kliniken herrschte ein angenehmes Klima. Die Besprechung fand jeden morgen um 7.30Uhr statt, nur mittwochs um 7.15Uhr. Nachmittags war die Besprechung um 15.30Uhr, Ende war dann meist zwischen 16Uhr und 16.15Uhr. Die Assistenzarzt/innen rotieren recht viel und arbeiten mal im Kreißsaal, mal auf Station, mal in der Ambulanz oder sind im OP eingeteilt. Während der 4 Monate war ich die einzige PJ-Studentin. Zu meinen täglichen Aufgaben gehörte es auf der Wöchnerinnenstation Abschlussgespräche zu führen sowie Cavum-Sonos selbstständig durchzuführen. Meist habe ich versucht dies schnell zu erledigen, sodass mehr Zeit blieb um mehr in der Ambulanz oder im Kreißsaal zu sehen. Normalerweise gab es auf Station einen Blutabnahmedienst, sodass ich hier nur teilweise Blut abnehmen musste. Allerdings habe ich in der Ambulanz die präoperativen Blutabnahmen sowie Coronaabstriche gemacht und wurde dafür, sowie für das Erheben von Anamnesen immer angerufen. Braunülen legen im Kreißsaal gehörte ebenso zu meinen Aufgaben. Im Kreißsaal konnte ich teilweise die Fetometrien selbstständig oder in Begleitung eines/r Arztes/in durchführen, sowie bei Geburten dabei sein. Je nach Hebamme darf man auch mal vaginal untersuchen. In der Ambulanz hätte ich mir gewünscht mehr gynäkologisch untersuchen zu dürfen. Grundsätzlich eigenen sich Nachtdienste gut um untersuchen zu üben, da hier mehr Zeit und weniger Alltagshektik ist. Weiterhin war ich teilweise fest als 2. Assistenz im Op eingeplant, z.B. bei abdomniellen/vaginalen HE. Operiert wurde viel urogynäkologisch sowie onkologisch. Allerdings kaum bis wenig Mamma Chirurgie, da Porz kein Brustzentrum ist. Bei Sektiones durfte ich fast immer, wenn ich wollte, dabei sein und je nach Erfahrung des/der Assistenz/ärztin die Hautnaht nähen. Wie immer, kommt es auf den/die betreuuende Arzt/in an, wie viel erklärt oder gefragt wird. Insgesamt hätte ich mir mehr eins zu eins Erklärungen gewünscht. Teilweise habe ich viele Lücken, bei unterbesetztem Personal gefüllt. Dennoch habe ich im Laufe der Zeit mehr eingefordert und konnte hier und da mehr untersuchen und sonographieren. Das Ärzte- sowie Hebammenteam sind insgesamt sehr nett und binden einen mit ins Team ein.

Bewerbung

Als externe Studentin über die Kölner Uni.
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