PJ-Tertial-Bericht am Alfried Krupp Krankenhaus

Anästhesiologie

Essen, Deutschland · 8 Wochen · Station Z-OP, NHO, Intensivstation, E-Steele · 09/2020 – 12/2020

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
590
Gebühren
keine

Erfahrungsbericht

Ich kann nur kurz zusammenfassen: jederzeit wieder gerne! Wer sich für Anästhesiologie im Krupp Krankenhaus entschieden hat, hat nur gewonnen. Tertial besteht aus 4 Rotationen, und zwar: 1. Zentral-OP 2. HNO 3. Intensivstation Rüttenscheid 4. Steele (OP, Intensiv, NEF) Überall lernt man gründsätzlich: Grundlagen der Narkose Punktionen (Braunülen, Arterien, ZVKs) Maskenbeatmung Atemwegmanagement (ich dürfte auch mehrere Male erwarteten schwierigen Atemweg mit Videolaryngoskopie usw unter Aufsicht mitmachen) Narkosedurchführung Narkose unter Aufsicht bei ASA1/ASA2 Patienten Notfallmedikation RSIs Regionalanästhesie (da darf man als PJler assistieren) Ausleitung Besonderheiten bei unterschiedlichen Eigriffen Generell gilt es, dass man um 7.30 zur Frühbesprechung kommt (Ausnahme Intensivstation, da fängt die Visite um 7.00 an). Man darf jederzeit Pause machen und essen gehen. Je nach Eingriff geht man auch pünktlich nach Hause. Man darf auch Dienste mitmachen, am nächsten Tag bekommt man Dienstfrei. Meistens wird man früher nach Hause geschickt, ich bin oft länger bis Mitternacht geblieben, weil es einfach viel los war und man viel mitmachen dürfte. Im Z-OP lernt man erstmal sowohl kleine, als auch große Eingriffe kennen. Man darf die Ein- und Ausleitungen mitmachen und im Verlauf unter Aufsicht durchführen, ZVKs und Arterien legen. Da es auch während der OP meistens Zeit gab, habe ich einfach diverse Themen mit Ärzten besprochen. Sehr oft habe ich was zuhause gelesen und gelernt, und danach am nächsten Tag meine Fragen gestellt. Hier lernt man auch Physiologie der Narkose, BGAs, wie das Narkosegerät funktioniert usw. In der HNO-OP gibt es meistens viele kurze Eingriffe. Es gab Tage, wo ich bis zum 10 Zugänge gelegt habe und bis zum 5-7 Intubationen durchgeführt. Hier lernt man nochmal richtig einleiten, maskenbeatmen und intubieren. Unter anderem bekommt man Einblick in die Kinderanästhesie. Außerdem lernt man Vorgehen bei erwartetem und unerwartetem schwierigen Atemweg. Ich dürfte in meiner letzten Woche auch mehrere Narkose unter OA-Aufsicht durchführen. Intensiv fand ich auch sehr interessant. Man fängt mit der Frühvisite um 7.00 an, danach untersucht man die Patienten und macht To-dos (z.B. Katheterwechsel), zwischen 11 und 13 Uhr fängt die OA-Visite, wo man nochmal die Möglichkeit bekommt, alle Fragen zu stellen. Danach werden alle To-dos bis zum Ende gemacht, gleichzeitig kommen die Aufnahmen aus Z-OP. Alle Assistenten und Fachärzte waren richtig nett, ich habe alle meine Fragen immer beantwortet bekommen. Die Patienten, die man mitbetreut, sind Neuro-, Allgemein-, Gefäß- und Unfallchirurgisch. Die Chirurgen, die die PatientInnen mitbetreuen, beantworten auch immer alle Fragen und bringen einem auch sehr gerne was bei. Man lernt auch nochmal Gefäßpunktionen: Eine von den Ärztinnen ist mit mir viel länger am Freitagabend geblieben, damit ich alle meine ZVKs und Arterien in Rihe machen konnte. Außerdem habe ich auf der Station, zum Beispiel, sehr gut PICCO erklärt bekommen und auch selber HZV-Messung durchgeführt. In Steele war ich nur 2 Wochen. Man lernt da Urologie und Adipositaschirurgie kennen. Intensiv ist nicht viel anders, als in Rüttenscheid, und da habe ich nur ein Paar Tage verbracht, die auch sehr angenehm und nett waren. Mein persönliches Highlight war NEF Mitfahrt. Ich bin leider nur 2 Mal mitgefahren, aber per Zufall mit dem gleichen Arzt, der mir immer alles erklärt hat und generell super nett war. Ich dürfte auch am Einsatzort mitmachen, z.B. Patienten mituntersuchen. Die Feuerwehrmenschen sind auch sehr nett und erklären alles. Im Team sind alle sehr nett und hilfsbereit: alle Oberärzte, Fach und Assistentärzte. Egal mit wem ich war - ich habe alle meine Fragen beantwortet bekommen und habe mich immer wohl gefühlt. Ich dürfte auch mit dem Chef zusammen einleiten, und da unter Aufsicht meine erste ZVK ohne Ultraschall versuchen. Der leitender Oberarzt (der auch PJ -Ablauf koordiniert) ist auch sehr nett zu PJ-Studenten. Er schlägt auch immer vor, eine M3-Probe zu machen, was ich nur empfehlen kann, weil es sehr unkompliziert läuft und man bekommt gute Vorstellungen über seinen Wissenstand. Mein Wissenszuwachs war während des Tertials einfach enorm, und PJ hier ist nur weiter zu empfehlen. :)

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