PJ-Tertial-Bericht am Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim

Neurologie

Bad Mergentheim, Deutschland · 8 Wochen · Station D3 · 03/2020 – 06/2020

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
784

Erfahrungsbericht

Während meines PJ-Tertials in der Neurologie am Caritas-Krankenhaus fühlte ich mich vom ersten Tag an direkt ins Team integriert. Man ging gemeinsam zum Mittagessen und merkte auch an der freundschaftlichen Stimmung im Team, dass man sich nicht nur als Kollegen sah. Während des Tertials rotierte ich auf die Stroke-Station, die Notaufnahme und die Normalstation. Die Tage in der Neurologie begannen (vor Corona) immer mit der Frühbesprechung (MRT/CT-Bilder, Übergabe des Dienstarztes). Anschließend war Visite, bisschen Blut abnehmen und Zugänge legen (macht aber in der Regel die Pflege), Untersuchungen anmelden, etc. Aufgaben wie Briefe schreiben, die anschließend nur noch oberärztlich korriegiert wurden, übernahm man selbstständig. Auch Lumbalpunktionen darf man als PJler machen. Auf der Normalstation konnte man die elektiven Patienten aufnehmen (Anamnese, neurologische Untersuchung) und nachmittags der Oberärztin vorstellen. In der Notaufnahme durfte man ebenfalls selbstständig weniger dringende Patienten betreuen. Als Corona-bedingt weniger Patienten da waren, übten die PJler auch gegenseitig die Sonographie der intra- und extrakraniellen Hirngefäße und waren bei den anderen Untersuchungen der neurologischen Funktionsdiagnostik (EMG, ENG, MEPs, etc.) dabei. Ausnahmslos alle Ärzte (Assistenten, Oberärzte und Chefarzt) nahmen sich sehr viel Zeit, um die PJler zu unterrichten. Neurologische Untersuchung, Lumbalpunktionen und Bildgebung wurde ausführlich gezeigt und erklärt und man konnte jederzeit alle seine Fragen loswerden. An Krankheitsbildern gab es alles: Ischämien, Multiple Sklerose, Hirntumore, ALS, Idiopathische intrakranielle Hypertension, Epilepsie und noch viel mehr. Man lernt also das komplette Spektrum kennen, vor allem bei den Erstdiagnosen, auch wenn manche der Patienten beispielsweise in die Neurochirurgie verlegt wurden. Als wir dann drei und schließlich vier PJler gleichzeitig waren, nahmen wir abwechselnd Studientage. Das ganze Team war unglaublich nett, auch die Pflege, und ich habe sehr viel gelernt während dieser Zeit. Insgesamt war es ein sehr spannendes, ausgesprochen lehrreiches Tertial in einem super Team!

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