PJ-Tertial-Bericht am Allgemeines Krankenhaus Viersen

Anästhesiologie

Viersen, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, Intensivstation, Ambulanz, NEF · 11/2019 – 03/2020

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
759

Erfahrungsbericht

Das Wahl-Tertial in der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des AKH Viersens kann ich ohne Einschränkungen für alle in Anästhesie und Intensivmedizin Interessierten weiterempfehlen! Es herrscht ein sehr gutes und wertschätzendes Arbeitsklima in der gesamten Abteilung. Ungefähr die Hälfte des Tertials habe ich im OP verbracht und die restliche Zeit auf der interdisziplinären Intensivstation. Auch Rotationen in die Prämedikationsambulanz oder Hospitationstage im Notarztdienst sind möglich. Im OP findet eine gute Einarbeitung durch Oberärzte oder erfahrene Fachärzte statt, so dass unter Supervision Maskenbeatmungen, Larynxmasken-Einlagen und Intubationen möglich sind. Aufgrund der je nach Saal kurzen OP-Zeiten gibt es dabei viele Gelegenheiten zum Üben und Lernen und folglich eine gute Möglichkeit zur Verbesserung der praktischen Fähigkeiten. Bei längeren Eingriffen werden währenddessen theoretische Aspekte erklärt/besprochen oder in freundlicher Atmosphäre Fragen gestellt und teilweise auch durch die Operateure einiges zur OP erläutert. Zum Ende des Abschnitts war es mir bei Patienten mit geringen Anästhesie-Risiken möglich, Narkosen unter Aufsicht selbstständig durchzuführen. Zusätzlich zu den Weiterbildungsmöglichkeiten im OP fanden durch den Chefarzt Teachings z.T. im 1:1 Verhältnis über Themen wie Beatmung, Regionalanästhesie oder ECMO/ECLS statt, was die sehr gute Betreuung abrundet. Ergänzt wird die Lehre durch die PJ-Seminare des Hauses, welche einmal pro Woche mit wechselnden Themen (z.B. EKG, Kinder-Reanimation, Polytrauma, gynäkologische Notfälle) von den verschiedenen Fachabteilungen durchgeführt werden und auch eine Teilnahme an hausinternen Fortbildungen, beispielsweise am ACLS-Kurs, ist möglich. Die Zeit auf der Intensivstation, die tagsüber in der Regel durch einen kardiologischen und einen anästhesiologischen Oberarzt betreut wird, hat mir besonders zugesagt. Neben der körperlichen Untersuchung und dem Schreiben der Tageskurven mit eigenen Überlegungen zu diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, war es mir möglich unter Anleitung und Supervision arterielle oder zentralvenöse Katheter zu legen und Punktionen durchzuführen, nachdem ich einige Anlagen demonstriert bekommen habe bzw. bei diesen assistiert habe. Zudem wurde ich häufig angerufen, wenn es interessante Fälle im OP oder auf der Intensivstation (z.B. va-ECMO-Anlage) gab. Für motivierte und interessierte PJ-ler/-innen mit Eigeninitiative lohnt sich die Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie trotz des möglicherweise etwas längeren Anfahrtswegs aus Düsseldorf (je nach Verkehrslage mit dem Auto ca. 30-40 Minuten) auf jeden Fall und ich würde das AKH Viersen auch ein zweites Mal für ein Tertial in der Anästhesie/Intensivmedizin auswählen. Kleidung und Frühstück sowie Mittagessen werden kostenfrei gestellt. Ein PJ-Zimmer mit Laptop steht ebenfalls zur Verfügung und bei Bedarf und Verfügbarkeit kann ein Zimmer im Personalwohnheim kostengünstig angemietet werden. Während des gesamten PJs erhält man einen Zugang zum Klinik-Informations-System sowie einen Transponder für Spinde/Türen. Kostenlose Parkplätze finden sich um das Krankenhaus verteilt.

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