PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Chemnitz

Allgemeinchirurgie

Chemnitz, Deutschland · 8 Wochen · Station N072 · 11/2020 – 01/2021

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
372

Erfahrungsbericht

Ich absolvierte 8 Wochen meines chirurgischen Tertials in der Allgemeinchirurgie des Klinikum Chemnitz( 11/20-01/21) auf Station N072. Ich wurde sehr gut ins Team integriert, durfte größtenteils selbstständig arbeiten und habe mich dort pudelwohl gefühlt. Sowohl das Ärzteteam als auch die Pflege sind offen und herzlich, und arbeiten gemeinsam für Ihre Patienten (um diese wird sich hier gut gekümmert und für sie eingesetzt und Zeit genommen) Der Tag beginnt 6:45 Uhr mit Visite auf Station. Hier ist es auch möglich Kurve zu schreiben, insofern man das möchte. 7:30 Uhr geht es zur Röntgendemo mit anschließender Besprechung. Die Blutentnahmen werden größtenteils von der Pflege übernommen, Patienten die das große Glück hatten, eine Flexüle zu benötigen, haben diese von uns oder den Ärzten mit viel Liebe gelegt bekommen. Wir waren als PJler regulär im OP eingeteilt, durften uns aber selbst ausmachen wer an welcher OP teilnehmen möchte. Hier ist man keineswegs nur Hakenhalter, sondern alle haben uns versucht uns etwas beizubringen. Je nach Initiative darf man auch mit nähen, kauterisieren etc. Bei kleineren Eingriffen durfte man als 1. Assistenz mit an den Tisch. Das allgemeinchirurgische OP-Programm beinhaltet bekanntermaßen auch zeitintensive Punkte, es besteht aber kein Zwang nach offiziellem Feierabend noch länger zu bleiben, dies wird auch stets von den Operateuren/ Oberärzten betont und angeboten. Da es mir aber sehr viel Spaß gemacht hat blieb ich meist bis zum OP-Ende dabei. Auf Station habe ich selbstständig die to dos mit abgearbeitet: Briefe schreiben und diktieren, Anmeldung von Prozeduren, Entlassmanagement etc. Die Ärzte sind sehr bemüht, einen zu den spannenden Sachen mitzunehmen. Die Notaufnahme war zur Zeit meines PJs aufgrund der Pandemie eher wenig besucht, aber auch hier hat man die Möglichkeit mit zu untersuchen und bekommt viel erklärt. Durch die Corona-Situation fiel leider der PJ-Unterricht aus. Wir bekamen aber auf Station einen kleinen Naht- und Ultraschallkurs von den Stationsärzten. Sobald Zeit war, haben sie sich auch immer Zeit für Besprechung von Therapien und Unterricht genommen. Essen kann man am Tag für 12 € in der hauseigenen Cafeteria, das reicht immer mehr als ausreichend für Mittagessen, Getränk und etwas Süßes. Bis auf wenige Tage, hatten wir auch immer Zeit entspannt Mittag essen zu gehen. Meine Zeit in dieser Abteilung verging wie im Flug und ich konnte sehr viel lernen. Alle sind sehr kollegial und freundschaftlich miteinander umgegangen und waren stets für einen kleinen Scherz zu haben. Ich kann nur wärmstens empfehlen hier einen Teil des praktischen Jahres zu verbringen. Klinikum Chemnitz generell: gute Organisation, SAP Zugang, eigener Transponder, Kleidung gestellt, eigener Schrank

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