PJ-Tertial-Bericht am Hanse-Klinikum Stralsund

Neurologie

Stralsund , Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinstation, Stroke Unit, PostStroke, Notaufnahme · 08/2020 – 11/2020

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 3
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Mein Tertial in der Neurologie Stralsund hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Team ist total nett und offen. Mit der Zeit durfte ich selbstständig Lumbalpunktionen durchführen, Patienten aufnehmen und zum Teil als eigene Patienten führen. Bei Personalknappheit durfte ich auch, sofern ich das wollte, Aufgaben des Stationsarztes übernehmen. Das fand ich sehr lehrreich, um eine Vorstellung zu bekommen, worauf es beim Management einer Station ankommt. Wer Interesse zeigt, bekommt auch viel erklärt. Einmal die Woche hatte ich als einzige neurologische PJlerin Privatunterricht beim Chefarzt. Es war ihm immer sehr wichtig, dass wir Studenten (auch Famulanten) etwas mitnehmen. In diesen Seminaren habe ich nochmal viele Grundlagen verstanden. Außerdem gibt es einmal die Woche ein allgemeines PJ-Seminar für alle PJler im Haus, sowie einen Facharztfortbildungskurs an dem ich teilnehmen durfte. Ein paar Wochen durfte ich auf die Stroke Unit rotieren und eher intensivmedizinisch arbeiten. Ein paar Tage wurde ich auch in die Notaufnahme mitgenommen bei Verdachtsfällen auf Schlaganfall, MS-Patienten und andere. Ansonsten habe ich relativ viel Zeit auf der Normalstation verbracht. Hier gibt es das ganz Sammelsurium der Neurologie, von epileptischen Anfällen zur Myasthenie oder Einschlusskörperchenmyositis. Der Vorteil ist, dass man gut eingearbeitet werden kann und wirklich ein gewisses Maß an Selbstständigkeit erlangen kann. Die letzten 2 -3 Wochen war mir aber tatsächlich ein wenig langweilig, da sich natürlich einiges wiederholt. Insgesamt fand ich es aber sehr lehrreich und sicherlich abwechslungsreicher als die spezialisiserten reinen Parkinsonstationen o.ä. von der Uniklinik. Das einzige was in Stralsund nicht behandelt wird, sind neuroonkologische Patienten. Ich kann auf jeden Fall ein PJ hier empfehlen :). Ich hatte sehr viel Spaß und würde nochmal herkommen!

Bewerbung

Ich habe mich im April 2020 im Nachrückverfahrne noch angemeldet.
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