PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinik Homburg

Neurologie

Homburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation, Stroke Unit, Intensivstation, Notaufnahme, Ambulanz, elektrophysiologische Untersuchungen · 05/2020 – 09/2020

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Mein Tertial in der Neurologie der UKS war super und ich kann es jedem an Neurologie Interessierten nur empfehlen, dort sein PJ zu absolvieren! Man rotiert die Bereiche Stroke Unit, Normalstation, Intensivstation, Notaufnahme und Elektrophysiologie, des Weiteren gibt es eine Ambulanz mit vielen verschiedenen Sprechstunden. Auf der Normalstation lernt man das breite Spektrum neurologischer Erkrankungen kennen und darf auch selbst Patienten betreuen. Auf der Stroke Unit erlernt man die Durchführung der NIHSS-Stroke Scale und die weiterführenden Schritte der Schlaganfallursachenabklärung und –therapie. In der Notaufnahme trainiert man die neurologische Untersuchung, außerdem gibt es hier häufig die Gelegenheit, Lumbalpunktionen unter Supervision durchzuführen und die Patientenvorstellung zu üben. Zudem erhält man einen Einblick in die neurologische Intensivstation und die Abteilung für elektrophysiologische Untersuchungen. Es gibt zahlreiche Spezialambulanzen, die man gerne besuchen kann, Man erlernt das Schreiben von Arztbriefen, das Aufklären für Lumbalpunktionen, die Dokumentation von Patientengesprächen/Visiten, Konsilanmeldungen, und stellt regelmäßig Patienten selbst vor. Da es auf der Normalstation eine MFA gibt und für die Stroke Unit bereits der Nachtdienst die Blutentnahmen erledigt, bleibt für die PJler nur eine sehr erträgliche Menge BEs übrig. Insgesamt wird man sehr aktiv in die Patientenversorgung einbezogen und nimmt so wirklich viel an praktischen Fähigkeiten mit! Einmal /Woche gibt es eine Seminar für PJler, zudem gibt es regelmäßig eine MS-Fortbildung. Sowohl die Ober-als auch die Assistenzärzte sind super nett, erklären viel und fragen einen auch mal (nett) ab. die Stimmung im Team ist hervorragend, es wird einmal pro Woche gemeinsam Pizza bestellt. Die PJ-Beauftragten Dr. Fousse und Dr. Becker sind sehr engagiert, erklären gerne, nehmen einen in die Ambulanz mit und machen auch mal spontan einen Neuro-Sonokurs oder eine Lehrvisite bei einem besonders spannenden Patienten. Man wird als PJler sehr geschätzt, am Ende des Tertials wurden wir sogar vom Chefarzt zum Essen eingeladen  Zudem gibt es die Möglichkeit, eine Probeprüfung wie im Staatsexamen abzulegen, die einen sehr hilft um sich den Ablauf des „richtigen“ Examens vorzustellen. PJler haben das Recht einen Studientag alle zwei Wochen, die Studientage können auch gesammelt und am Ende des Tertials genommen werden. Da wir viele PJler waren, waren wir auf den Stationen, auf denen auch die Assistenzärzte im Schichtdienst arbeiten, ebenfalls in den Früh-oder Spätdienst (selbstverständlich nur unter der Woche) eingeteilt. Auch wenn mich das am Anfang überrascht hat, fand ich das sehr gut weil man so noch realistischeres Bild von den Arbeitsabläufen bekommt, da man gesamten Dienst mit demselben Assistenzarzt verbringt, im Spätdienst durfte man häufig früher gehen. Auf Normalstation bin ich meist von 8:00 -16:30 Uhr geblieben. Insgesamt war mein Neurologietertial extrem lehrreich, weil man aktiv gefördert wurde und fast nie einfach nur mitgelaufen ist. Weiterhin lernt man in Homburg die Neurologie in ihrer gesamten Bandbreite kennen und ist zudem noch Teil eines ein extrem netten Teams!

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