PJ-Tertial-Bericht am Franziskus Hospital

Innere

Bielefeld, Deutschland · 8 Wochen · Station M3, M4, ZNA, Intensiv · 09/2020 – 12/2020

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
744, wenn kein Essen und Wohnheimszimmer in Anspruch genommen wird

Erfahrungsbericht

Die Stimmung im Team und im gesamten Krankenhaus ist sehr angenehm und familiär. Oft machen die Chefärzte persönlich den PJ-Unterricht, der außer freitags täglich stattfindet. Da das Franziskus ein kleines Haus ist und es eine allgemeine Innere gibt, sind die Krankheitsbilder auf Normalstation bunt gemischt, allerdings wenig speziell. Man rotiert durch Normalstation, ZNA und Onkologie. Zudem hat man noch zwei Wahlwochen, die ich in der Funktion und auf Intensivstation verbracht habe. Es besteht die Möglichkeit, auch einige Tage in die Schwesternkrankenhäuser nach Herford oder Rheda-Wiedenbrück zu gehen. 7 Für die regulären Blutentnahmen morgens gibt es eine Blutentnahme-Schwester, die einem aber auch auf Wunsch die Braunülen überlässt. Bei den Außenliegern und in den Iso-Zimmern sind die PJler zuständig, sodass man nicht aus der Übung kommt, aber auch nicht die Visite verpasst, weil man nur mit Blut abnehmen beschäftigt ist. Sonntags morgens besteht die Möglichkeit sehr gut bezahlte Blutentnahme-Dienste zu übernehmen. Das Team in der Inneren ist sehr jung und freundlich. Man wird gut im Team aufgenommen und ist nicht nur zum Telefonieren oder Blutabnehmen da. Es ist grundsätzlich auch angedacht, dass man eigene Patientenzimmer betreuen darf, dies war bei mir jedoch aufgrund zwischenzeitlich personellen Engpässen nicht ganz möglich. Trotzdem wird man in die Patientenbetreuung und Therapieplanung gut mit einbezogen. In der Notaufnahme kann man sehr viel alleine machen und entscheiden, es gibt trotzdem immer eine ausführliche Übergabe an die Assistenten, sodass man keine Angst haben muss etwas zu übersehen. In der Onkologie konnte ich weniger machen als erhofft (die Oberärzte haben die Punktionen meistens selbst gemacht und zu dem Zeitpunkt gab es leider insgesamt auch nur wenige Punktionen), sodass ich persönlich in der Zeit nicht so viel mitnehmen konnte und die Zeit auch zu kurz ist, um die einzelnen Chemotherapie-Konzepte zu verstehen. Dennoch sind alle in dem Team sehr nett und erklärungsfreudig. Insgesamt kann ich ein Tertial im Franziskus jedem empfehlen, der ein kleines, familiäres Haus sucht und keinen Wert auf sehr spezielle Krankheitsbilder legt.

Bewerbung

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