PJ-Tertial-Bericht am Regionalspital Emmental Burgdorf

Allgemeinchirurgie

Burgdorf, Schweiz · 8 Wochen · Station chirurgische Station, Notaufnahme, präoperative Sprechstunde, OP · 11/2019 – 01/2020

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1166 CHF + Pikettdienst
Gebühren
65 CHF für Bewilligung

Erfahrungsbericht

Letztendlich habe ich mich aufgrund der guten Vorbewertungen und des netten Kontakts bei meiner Bewerbung dafür entschieden mein Chirurgie-Tertial im Spital Emmental in der Schweiz zu absolvieren. Ich habe 8 Wochen in der Allgemeinchirurgie und 8 Wochen in der Unfallchirurgie/Orthopädie verbracht. Ein Zimmer im Personalwohnheim konnte günstig über die Hausverwaltung gemietet werden. Die Anmeldeformalitäten hat die Klinik erledigt. Die Klinik selbst ist ein eher kleines Haus, sodass man nach wenigen Tagen das gesamte Team kennt. Alle sind sehr nett und man wird super ins Team aufgenommen. Anders als in Deutschland wo man in vielen Häusern als Student im PJ manchmal nicht mehr tut als nur mitzulaufen, wird man in der Schweiz direkt eingebunden und kann/darf deutlich mehr mitarbeiten und auch selbst machen. Der Tag beginnt um 7:30 Uhr mit der Morgenbesprechung. Anschließend gehts entweder direkt in den OP oder nach einem Kaffee auf Station. Je nach Eingriff ist man im OP als 1. oder 2. Assistent geplant und je nach Operateur darf man im OP auch meistens zunähen. Man kann im Spital Emmental alle für ein deutsches Examen relevanten Eingriffe aus der ersten Reihe sehen. Bei der Examensvorbereitung fand ich das extrem hilfreich. Am Nachmittag gehört die präoperative Sprechstunde zu den Aufgaben der Unterassistenten. Hier schaut man v.a. ob alle notwendigen Vorbereitungen für den Eingriff erledigt sind und ob die Patienten für den Eingriff aufgeklärt wurden und macht nochmal eine kurze körperliche Untersuchung. Es ist auch möglich wochenweise in die Notaufnahme zu rotieren. Einmal pro Woche findet auf Station die Chefvisite statt bei der auch die Unterassistenten immer einen Patienten vorstellen. Manchmal ist es möglich schon um 16 Uhr Feierabend zu machen, je nach anfallender Arbeit oder OP-Laufzeiten kann es aber später werden. Meistens konnte ich aber zwischen 17 und 18 Uhr gehen. Einmal im Monat hat man am Wochenende Pikettdienst, wird bei anfallenden OPs angerufen und assistiert dann einem der Oberärzte. Insgesamt ein sehr lohendes Tertial, das ich jedem empfehlen kann!

Bewerbung

etwas mehr als 1 Jahr im Voraus per Mail über das Chefarztsekretariat
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