PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik Lich
Allgemeinchirurgie
Lich, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station alle
·
06/2020 – 11/2020
Veröffentlicht am
5.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
6
Team Station
6
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
6
Klinik insgesamt
5
Unterricht
6
Betreuung
6
Freizeit
6
Station / Einrichtung
6
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
Macht bloß nicht den Fehler, den Allgemeinchirurgie-Teil des Chirurgie-Tertials in Lich zu absolvieren. Ihr seid der absolute Depp vom Dienst, entweder ihr steht in ewig langen Tumor-OPs und haltet Haken (in der Regel so, dass ihr nichts vom OP-Feld seht), oder ihr nehmt den ganzen Tag Blut ab und legt Viggos. Es gibt ab 16 Uhr einen OP-Dienst, der euch ablösen sollte, es ist jedoch reine Glückssache, ob das auch wirklich klappt. Arbeitszeiten bis 18 Uhr sind keine Seltenheit. Euch wird weder etwas erklärt, noch gab es jemals PJ-Unterricht. Pausen: absolute Fehlanzeige. In dem Team herrscht eine sehr unangenehme Stimmung, der Druck wird permanent von oben nach unten gereicht, wer ganz unten steht braucht wohl nicht erwähnt zu werden. Ihr werdet zwischen den OPs von der Station angerufen und zum Blutabnehmen abkommandiert, dürft aber ja nicht zu spät zur folgenden OP erscheinen. Als ich die Situation einmal angesprochen hab, bekam ich von einer sehr unfreundlichen Assistenzärztin zu hören "So ist das halt im PJ", die haben nichtmal im Entferntesten das Ziel, irgendetwas zu verbessern. Wirklich ein absoluter Sklavenjob.
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