PJ-Tertial-Bericht am Unfallkrankenhaus Berlin

Innere

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station B0, RST, Funktionsdiagnostik · 09/2020 – 12/2020

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Zuerst: Das Innere-Tertial am UKB ist ein Kardiologie-Tertial. Aber ein gutes. Das wichtigste zuerst: das Team ist super, egal ob Ärzte oder Pflege. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl einer Hierarchie im negativen Sinne. Es herrscht Du-Kultur und ein sehr freundliches und lockeres Miteinander. Die Arbeitszeiten sind überschaubar (Frühbesprechung 8:15 und Nachmittagsbesprechung 14:30), danach Feierabend. Wenn ich mal früher weg musste, war das nie ein Problem. Auch Zwischendienste (offiziell 12-22,real eher 19Uhr) und Spätdienste (15- irgendwann, real: 21/22Uhr) sind möglich, vor allem in der RST. Rotation: Man ist 2 Monate auf Station, 1 Monat in der RST und 1 Monat in der Funktion / Sprechstunden eingeteilt. Interventionen konnten wegen Röntgenbestimmungen nicht hospitiert werden. Station: BEs sind Aufgabe der Pflege, für den PJler bleiben nur die schwierigen BEs und Zugänge liegen, selten mehr als 5. Sonst visitiert man ca 2-3h und widmet sich dann der Dokumentation oder Interventionen wie Punktionen und Co. Elektive Aufnahme sind sehr selten, somit sind Patientenaufnahmen kaum notwendig. Funktion: Ich war vor allem im Echo. Dort hat man bei den meisten Patienten die Möglichkeit das TTE vorzuschallen und anschließend mit dem Arzt nachzuschallen. Kardioversionen kann man sich unter Supervision ebenfalls ausgiebig widmen. Bei TEEs vor allem Assistenz. Es gibt verschiedene Ambulanzen (Rhythmus, Herzinsuffizienz, Pulmonale Hypertonie...) denen man beiwohnen kann. RST: Das Sahnestück. Hier weitgehend selbstständiges Arbeiten möglich mit eigenen Patienten. Gefühlt ist alles was nicht blutet oder Abwehrspannung hat erstmal internistisch, sodass man eine breite Palette an Erkrankungen sieht und breit denken muss. Das Herzstück (haha) ist die Chestpainunit (was auch sonst ;), ACS kann man nach der Rotation im Schlaf. Auch hier: tolles Team, mit Abstand die beste Rotation. Internistisch wird oft ein großer Teil des großen Schockraums beansprucht. Reas und internistische Notfälle zu Hauf, eine perfekte Möglichkeit seine Notfallskills zu trainieren. NEF: angeblich möglich, ich hab´s nicht geschafft (Hubschrauber leider nicht möglich). Haus: BG=Geld. Das Haus ist neu und super ausgestattet, vor allem in der RST amerikanisches Konzept mit sehr kurzen Wegen. Essen: immer Möglich, Es gibt täglich 4 Gerichte, davon sind meist 2 umsonst und die anderen beiden mit Zuzahlung (1,10€ und 1,80€). Der Mehrpreis lohnt sich, das billige Gericht schmeckt meist genau so. Nachtisch gibt´s für PJler umsonst. Kleidung: wird gestellt, weiße Schuhe muss man sich selbst kaufen. Es gibt eine separate PJ-Umkleide mit eigenem Spint. Im Haus gilt Kittelpflicht für ärztliches Personal und schlimmer noch: geschlossen! Ich fand´s furchtbar und nervig, Gott sei Dank nicht im Sommer dort gewesen.. Anfahrt: Das UKB liegt bekanntlich am Ar....der Heide. Das unterschätzt man gerne mal wenn man in Xberg oder westlicher wohnt (ging zumindest mir so). Am besten mit Fahrrad oder Auto (Parken im Parkhaus für 1,50€ pro Tag oder mit ca 15min laufen ums UKB herum). Mit Öffis ein Krampf. Erster Tag: 20 Euro in Bar für die Türkarte mitbringen.

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