PJ-Tertial-Bericht am Hopitaux universitaires de Geneve

Chirurgie

Genf, Schweiz · 8 Wochen · Station Viszeralchirurgie, Kinderorthopädie · 03/2020 – 06/2020

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900

Erfahrungsbericht

Man bekommt am HUG die Möglichkeit das Tertial in 2 Bereichen zu absolvieren. Dabei muss man mind. 2 Monate in der Viszeralchirurgie verbringen. Die anderen sind dann z.B. in der Kinderchirurgie, Sporttraumatologie, Kinderorthopädie und Gynäkologie möglich (je nachdem welche Stellen noch frei sind). Ich war von März - April in der Viszeralchirurgie, durch die Corona Pandemie war die Situation natürlich nicht so wie normalerweise. Anfangs wurde man einem Bereich zugeteilt, für den zweiten Monat kann man der Sekretärin Wünsche zukommen lassen (Prokto, Transplant, Upper GI, Hepato). Man kann normalerweise auch viel mit in den OP und darf dort auch regelmäßig zunähen. Bei uns wurden die geplanten OPs abgesagt, so dass ich nur noch mit dem Dienstarzt zu Not OPs war und sonst viel auf Station. Wenn man sich erstmal durch die Sprachbarriere gekämpft hat, kann man dort aber auch viel machen. Z.B. eigenständig Patienten betreuen, die Visite machen, den Verlauf und Brief schreiben und die Therapieplanung übernehmen. Die Arbeitszeiten sind extrem Stationsarzt abhängig. Ich war manchmal 14.00 und manchmal 19.00 draußen. Generell sind die meisten Ärzte bemüht einem etwas beizubringen, allerdings ist es ein sehr großes Team und damit auch recht unpersönlich. Ich bin im Mai dann in die Kinderorthopädie gewechselt. Das Team dort ist sehr klein und es gibt auch nur eine Station. Diese wird von Assistenzärzten aus der Pädiatrie betreut, so dass die Orthopäden meistens im Saal oder der Sprechstunde sind. Die Betreuung war dort auch deutlich besser. Ich war fast jeden Tag mit im OP und konnte eigentlich immer mit an den Tisch, zunähen und bei kleineren Eingriffen auch teilweise selbstständig etwas machen. In der allgemeinen Sprechstunden durfte ich teilweise die Nachgespräche und -untersuchungen führen und auch auf Station wieder Patienten betreuen. Generell war das Miteinander im Team auch sehr angenehm, morgens ist man oft zusammen Kaffee trinken gegangen und auch Mittag isst man dort oft zusammen. Man konnte zu jedem der Oberärzte mit in die Sprechstunde und es wurde gerne und viel erklärt. Ich kann die Abteilung also absolut weiterempfehlen, wenn man orthopädisches Interesse hat.

Bewerbung

Für die französischsprachige Schweiz läuft die Bewerbung zentral über die Uni Genf oder Lausanne. Bewerbungsschluss ist ca. 2 Jahre vorher Ende August. Den Bescheid bekommt man dann ein Jahr später, nachdem sich die Studierenden aus Genf/Lausanne eingeschrieben haben. Danach sind teilweise noch kurzfristig Plätze frei. Wichtig ist auch ein B2 Sprachnachweis.

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